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Foto: obs/DVAG Deutsche Vermögensberatung AG
Nicht wirklich zum Lachen sind die umstrittenen Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen zu den Krebsrisiken des Telefonierens mit Handys (Foto: obs/DVAG Deutsche Vermögensberatung AG)
Handy-Nutzer: Krebsrisiko nicht ausgeschlossen

Erst vor wenigen Tagen veröffentlichte die angesehen englische medizinische Fachzeitschrift British Medical Journal eine dänische Studie zu Krebsrisiken von Mobiltelefonierern. Das Ergebnis: Handys erhöhen das Krebsrisiko nicht. Doch nun formiert sich geballte Kritik. Die französische Verbraucherschutzorganisation Robin des Toits wirft der Studie schwere Fehler vor.

Die Organisation macht darauf aufmerksam, dass Hirntumore oft erst nach 30 Jahren offenkundig würden. Daher sei der Zeitraum der dänischen Studie - die über 18 Jahre lief - nicht wirklich aussagekräftig. Hinzu komme, dass berufliche Nutzer von Handys, die man zu den Viel-Telefonierern zählt, in der Studie nicht erfasst wurden. Als Beleg nennt Robin des Toits Prof. Dens Henshaw von der Universität Bristol, der als Experte für Gesundheitsgefahren von Strahlen gilt. Der habe die Studie als wertlos gekennzeichnet. Außerdem habe die Weltgesundheitsorganisation WHO die Studie als nicht zuverlässig eingeschätzt.

Die WHO hatte bereits vor einigen Monaten die Auswertung verschiedener Studien präsentiert. Darin kamen die Wissenschaftler der WHO zu der Erkenntnis, dass Nutzer von Mobiltelefonen ein erhöhtes Krebsrisiko tragen und dass besonders Viel-Telefonierer das höchste Risiko haben.

Auch das Russische Nationale Komitee zum Schutz vor Nicht-Ionisierender Strahlung (RNCNIRP) unterstreicht in einer Resolution mit dem Titel Elektromagnetische Felder von Handys, dass schon jetzt Schädigungen durch Handytelefonieren nachweisbar seien. So gebe es eine seit dem Jahr 2000 eine kontinuierliche Zunahme von Kinderkrankheiten, die von dem RNCNIRP als „mögliche Krankheiten“ aufgrund von Handynutzung identifiziert wurden. Verglichen mit 2000 sei die Zahl der Störungen des zentralen Nervensystems unter 15-17 jährigen Jugendlichen um 85%, die Anzahl der Personen mit Epilepsie oder epileptischen Erkrankungen um 36%, die Zahl der Fälle von „geistiger Entwicklungsverzögerung“ um 11% und die Zahl der Bluterkrankungen und der Störungen des Immunsystems um 82% gestiegen.

31.10.2011/ Quelle: ntv, Robin des Toits, DRadio, diagnose funk
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