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Gegen Brust – und Prostatakrebs: Zellgifte vermehrt entsorgen

Es gibt Proteine, die  im menschlichen Körper des Menschen für den Abbau von Giftstoffen zuständig sind. Die clevere Überlegung von Forschern der australischen Flinders University in Adelaide: Mann steigert die Produktion dieser Proteine, senkt das Vorkommen der Giftstoffe, die das Wachstum von Brust- und Prostatakrebs fördern und senkt damit das Erkankungsrisiko.

Peter Mackenzie, Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität, untersucht, wie man die Versorgung des Körpers mit den so genannten UGT-Enzymen verbessern kann. Bei diesen Enzymen handelt es sich um eine Familie von Proteinen, die fettlösliche Chemikalien aus dem Körper ausscheiden, indem sie diese wasserlöslich machen. Dadurch sind sie weniger giftig und können so leichter über die Nieren ausgeschwemmt werden. Fettlösliche Chemikalien sind in vielen Medikamente, Vitaminen, Umweltschadstoffe und den Steroidhormonen Östrogen und Testosteron enthalten. Gefährlich und giftig werden sie, wenn sie sich im Körper anreichern.

Da Östrogen und Testosteron das Wachstum von Brust- und Prostatakrebs fördern, könnte der Abbau dieser Hormone durch UGT-Enzyme das Krebswachstum hemmen. Die Studie untersucht die Eigenschaften von fünf bestimmten Enzymen, die für die Verstoffwechselung von Östrogen und Testosteron verantwortlich sind. Mackenzie möchte herausfinden, inwiefern die Anzahl dieser Enzyme in Krebszellen erhöht werden kann, um den Hormonspiegel zu senken. Die Forscher hoffen so, den Ausbruch der Krankheit ganz verhindern oder den Krankheitsverlauf zumindest verlangsamen zu können.

„Das anfängliche Wachstum des Brustkrebs wird durch Östrogen bestimmt. Wenn sich eine Zelle in Krebs umwandelt, trägt Östrogen zur Entwicklung der Krankheit bei. Dies trifft auch auf Prostatakrebs zu, dessen Wachstum durch eine abnormale Androgenwirkung begünstigt wird“, sagt Mackenzie. "Wenn wir die Anzahl der in den Krebszellen entstandenen Enzyme maximieren können, käme es unter Umständen zu einer Verringerung des durch Östrogen und Testosteron begünstigten Wachstums. Und ohne Wachstum können hormonabhängige Krebsformen wie Brust- und Prostatakrebs nicht überleben." Allerdings schränkt Mackenzie allzu große Hoffnungen auch gleich wieder ein: „Leider wird es jedoch noch einige Zeit dauern, bis wir die zugrunde liegenden Mechanismen verstehen und letztlich ein Medikament gefunden haben, das die Anzahl von Enzymen erhöht, ohne giftig zu sein oder das Wachstum der Krebszelle positiv zu beeinflussen.“

wanc 16.02.2012/ Quelle: Institut Ranke-Heinemann / Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund
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