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Warum Jugendliche nicht stark zunehmen sollten

Eine starke Zunahme des Gewichtes erfreut niemanden. Sie kann viele Ursachen haben, z.B. die Einnahme bestimmter Medikamente. Doch wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass für eine Gewichtszunahme überwiegend die Ernährung - also meist übervolle Teller - verantwortlich ist. Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung (DIfE) und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel haben nun heraus gefunden, warum gerade junge Erwachsene bei einer schnellen Zunahme besondere Gesundheitsgefahren riskieren.

Ausgewertet wurden Daten von insgesamt 16.151 Menschen ausgewertet, die erstmals an Darmkrebs erkrankten. Dabei zeigte sich, dass eine Gewichtszunahme von im Durchschnitt 15,2 Kilogramm, das Risiko an Darmkrebs zu erkranken, um 22% - das Risiko reichte von +14% bis +30% - erhöhte. Der Zusammenhang zwischen Darmkrebserkrankung und Gewichtszunahme war besonders deutlich bei Personen, bei denen die Gewichtszunahme zwischen dem 18. und 25. Lebensjahr erfolgte.

Wie die Wissenschaftler feststellten, hatte das Ausgangsgewicht keinen Einfluss auf den untersuchten Zusammenhang. Pro 5 Kilogramm, die die Teilnehmer über die Jahre (im Mittel 12,2 Jahre) zulegten, erhöhte sich das Darmkrebsrisiko um 4%. Dabei war das Risiko bei Männern etwas stärker ausgeprägt als bei Frauen, allerdings in einem statistisch sehr geringen Bereich.

Verschiedene Beobachtungsstudien hatten bisher schon verdeutlicht, dass starkes Übergewicht ein wesentlicher Risikofaktor für Darmkrebs ist. Dabei scheint aber nicht das reine Körpergewicht sondern die Körperfettmenge der entscheidende Faktor zu sein, der über seinen Einfluss auf den Stoffwechsel zur Krebsentstehung beiträgt.

30.05.2015/ Quelle: Obesity Reviews

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