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Aspirin kann möglicherweise Hautkrebs verhindern (Foto: Bayer HealthCare AG)
Aspirin kann möglicherweise Hautkrebs verhindern (Foto: Bayer HealthCare AG)
Kann Aspirin das Hautkrebsrisiko senken?

Eine neue Studie hat heraus gefunden, dass Frauen, die Aspirin einnehmen ihr Risiko vermindern, ein Melanom zu bekommen. Je länger sie das Medikament einnahmen, desto geringer wurde die Wahrscheinlichkeit für Hautkrebs.

In der Studie wurden 58.806 Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren über einen Zeitraum von 12 Jahren beobachtet. In dieser Zeit wurden 548 Fälle von Hautkrebs diagnostiziert. Frauen, die Aspirin einnahmen, hatten im Durchschnitt ein um 21% reduziertes Risiko für ein Melanom, im Vergleich zu den Frauen, die kein Aspirin geschluckt hatten.

Es zeigte sich aber auch, dass die Verminderung des Risikos zunahm, je länger die Frauen Aspirin nutzten. So sank die Wahrscheinlichkeit für Hautkrebs bei Frauen, die Aspirin zwischen einem und vier Jahren eingenommen hatten, um 11%. Bei denen, die das Schmerzmittel länger als fünf Jahre eingesetzt hatten, betrug die Risikoabnahme aber 30%.

Die krebssenkende Wirkung schreiben die Wissenschaftler der Stanford Universität, Palo Alto, USA, den entzündungshemmenden Fähigkeiten von Aspirin zu. Andere Schmerzmittel konnten die Krebswahrscheinlichkeit allerdings nicht beeinflussen. Jetzt soll getestet werden, ob Aspirin auch direkt zur Prävention von Hautkrebs - und nicht nur bei Frauen - verschrieben werden kann.

Berliner Ärzteblatt 11.03.2013/ Quelle: Cancer 2013
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