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Foto: BGV
Diese Broschüre informiert rund um das Thema Nierentransplantation (Quelle: Foto: BGV)
Wenn die Nieren streiken

Die Funktionen der Nieren sind vielfältig. Sie reichen von der Entgiftung über die Regulierung von Wasser- und Salzhaushalt sowie des Blutdrucks bis hin zur Produktion von Hormonen. Wenn die NIeren nicht mehr richtig arbeiten, kann der Körper langsam vergiften. Auch das Herz-Kreislauf-System und der Fettstoffwechsel funktionieren nicht mehr richtig. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Versagen der NIeren.

Trotz verbesserter Vorsorge ist die Zahl der Nierenerkrankungen in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Mittlerweile sind in Deutschland mehr als 60.000 Menschen nierenkrank und auf die künstliche Blutwäsche angewiesen. 2.500 bis 2.800 nierenkranke Menschen erhalten jedes Jahr eine Spenderniere, mehr als 8.000 Patienten stehen auf der Warteliste für eine Transplantation.
 
"Chronische Nierenerkrankungen beginnen schleichend. Daher werden sie oftmals erst bemerkt, wenn die Nieren nicht mehr gerettet werden können", warnt Erhard Hackler, Vorstand des Bundesverbands für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz e.V. (BGV) in Bonn. "Ein regelmäßiger Nierencheck ist daher wichtig, vor allem für Risikogruppen wie Diabetes- oder Bluthochdruckpatienten."

Früherkennungsmaßnahmen lohnen sich außerdem besonders für Raucher, Übergewichtige, Ältere und Menschen mit familiärer Vorbelastung. Grundsätzlich könne es jeden treffen, etwa aufgrund von Entzündungen der Nierenkörperchen oder des Nierenbeckens.

Frühe Anzeichen dafür, dass die Nieren nicht mehr richtig arbeiten, sind unspezifische Symptome wie beispielsweise Juckreiz, Appetitlosigkeit, Magen-Darmprobleme sowie anhaltende Müdigkeit. Aufgrund einer mangelhaften Regulation des Wasser- und Salzhaushaltes kann es außerdem zu Wassereinlagerungen in den Beinen, Bluthochdruck und Herz-Kreislaufproblemen kommen. Schmerzen in der Nierengegend sowie Blut im Urin sind bereits deutliche Alarmsignale.

02.03.2001/ Quelle: Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz
- Info Gesundheit e.V.
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