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Die im Brokkoli enthaltenen Sulforaphane können sogar Krebszellen unschädlich machen (Foto: Photodisc)
Brokkoli und der Magen bleibt gesund

Ein spezieller Inhaltsstoff im Brokkoli kann Magenbakterien unschädlich machen und damit vor Magengeschwüren schützen. Dieser Inhaltsstoff mit Namen Sulforaphan wird als potenter Anti-Krebswirkstoff von Wissenschaftlern untersucht.

Die Bakterien Helicobacter pylori können sich in der Magenschleimhaut festsetzen, sie zerstören und dadurch Magengeschwüre hervor rufen. Diese entzündlichen Prozesse erhöhen auch das Risiko an Magenkrebs zu erkranken.

Ein wirksames Mittel gegen diese Erreger und die von ihnen verursachten Verletzungen sind Brokkolisprossen. Wer täglich eine Portion davon isst, sagen Forscher an der Johns Hopkins University in Baltimore, der schützt sich gegen Magengeschwüre.

Was ist es, das diesen Effekt bewirkt? Der Inhaltsstoff Sulforaphan, der im Brokkoli und anderen kreuzblütigen Gemüsesorten – wie Rosenkohl und Brunnenkresse – besonders reichhaltig vorkommt. Wie die Wissenschaftler feststellten, kann der Brokkoli die Magenkeim nicht komplett ausmerzen. Er kann aber das Risiko für eine Magenerkrankung drastisch senken.

Warum insbesondere Brokkolisprossen so magenfreundlich sind, haben die Wissenschaftler auch ermittelt: Die Konzentration an Sulforaphan sei in den Sprossen viel höher als im reifen Gemüse. Die Menge, die täglich als „Entzündungshemmer" gegessen werden muss, liegt laut der Studien bei ca. 70 Gramm.

Das Ergebnis: Bei Patienten, die an dem Magenkeim erkankt waren und den Brokkoli eingenommen hatten, fand man nach acht Wochen 60 Prozent weniger von den Bakterien. Etwa acht Wochen nach Ende der Diät waren die ursprünglichen Werte aber wieder erreicht.

Dass Brokkoli gegen Krebszellen wirkt haben in einer früheren Studie auch schon das Universitätsklinikum Heidelberg und das Deutsche Krebsforschungszentrum nachgewiesen. Gemüse mit einem hohen Gehalt an Sulforaphan scheinen die gefährlichen Tumorzellen angreifbar zu machen. Der Stoff schützt Körperzellen vor Schäden und leitet bei vom Krebs befallenen Zellen das Absterben ein, so dass sie sich nicht mehr unkontrolliert vermehren kann.

WANC 07.04.09/Quelle: Cancer Prevention Research, DKFZ

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