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Erkrankung der Schilddrüse: Wenig belastbar, Probleme zu Hause und im Beruf
Oft unterschätzt: Erkrankungen der Schilddrüse

Experten gehen davon aus, dass etwa jeder Dritte Deutsche eine krankhaft veränderte Schilddrüse hat.

Oft wird das von den Betroffenen oder Ärzten gar nicht bemerkt oder unterschätzt. So wird etwa eine Depression häufig psychologisch behandelt, selbst wenn sie Folge einer Schilddrüsen-Erkrankung ist, so Barbara Schulte, Vorsitzende der Schilddrüsen-Liga Deutschland (SLD). Auch in vielen weiteren Fällen schreibt ein Arzt auftretende Krankheitssymptome anderen Ursachen zu. Die Gefahr einer Schilddrüsenerkrankung wird nach wie vor nicht ernst genug genommen.

Nach Angaben von Schulte leiden rund 20 bis 30 Millionen Deutsche an einer solchen Krankheit. Folgen sind zumeist eine geringe Belastbarkeit, Probleme am Arbeitsplatz und in den Familien. Die Krankheitsformen sind vielfältig. Häufigste Ursache für eine vergrößerte Schilddrüse, die eine Überfunktion zur Folge hat: Jodmangen. Daneben sind Unterfunktionen, Entzündungen und Knotenbildungen verbreitet.

Stellt der Hausarzt eine Schilddrüsenerkrankung, muss sich daran eine genaue Diagnose durch einen Spezialisten anschließen. Gegen die häufigsten Schilddrüsen-Erkrankungen stehen Medikamente zur Verfügung. Eine Knotenbildung wird oftmals bagatellisiert, obwohl es sich in seltenen Fällen auch um Schilddrüsenkrebs handeln kann. Auch so genannte Autoimmunkrankheiten können die Schilddrüse schädigen. Sie bedürfen einer speziellen Therapie.

WANC 17.02.03

WDR

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