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Bis zur bitteren Neige - das belastet die Leber: Statt einmalig zu entgiften, sollte man besser das ganze Jahr über einige Tage in der Woche auf Alkohol verzichten (Foto: stock.xchng 1083566)
Bis zur bitteren Neige - das belastet die Leber: Statt einmalig zu entgiften, sollte man besser das ganze Jahr über einige Tage in der Woche auf Alkohol verzichten (Foto: stock.xchng 1083566)
Irrglaube: Die Leber einmalig von Alkohol entgiften

Feste sind zum Feiern da. Na klar. Bei vielen Menschen bedeutet das auch, dem Alkohol kräftig zuzusprechen. Natürlich ist den meisten durchaus bewußt, dass das der Gesundheit nicht gerade förderlich ist - insbesondere nicht der Leber. Also heißt das Ziel, die Leber zu entgiften. Und dazu trinkt man dann nach ausschweifenden Gelagen eine bestimmte Zeit lang keinen Alkohol. Dass das alles Unsinn ist, betonen jetzt Leberexperten.

Jetzt wird wieder entgiftet. Gerade nach Weihnachten und Neujahr neigen viele Menschen dazu, ihre Leber reinigen zu wollen. Deshalb der Vorsatz: Im Januar trinke ich keinen Schluck Alkohol. Doch Experten wie Mark Wright vom englischen Southampton General Hospital können dazu nur mit dem Kopf schütteln. Eine kurze Zeit völliger Abstinenz hilft der Leber nicht, sagt Wright. "Hat die Leber keinen dauerhaften Schaden, kann sie sich sehr schnell wieder erholen. Dafür reichen normalerweise 24 Stunden." Wright betont, dass einen Monat lang auf Entgiftung zu setzen, nicht nur medizinisch sinnlos ist, sondern auch eigene Probleme mit sich bringen kann. Ein falsches Gefühl der Sicherheit könne dazu führen, die Leber grenzenlos zu belasten und sich diese dann schnell wieder erholt.

Alkoholfrei an einigen Tagen der Woche
Was dagegen hilft, beschreiben Leberärzte so: Das ganze Jahr über einige Tage in der Woche auf Alkohol verzichten. Sich durch wiederkehrende Tage ohne Alkohol eine Pause zu gönnen, reduziere auch die Gesamtmenge des Getrunkenen. Und gerade das kann in manchen Fällen vor einer Erkrankung der Leber schützen. So  verdreifacht sich bei Übergewicht das Risiko einer Lebererkrankung, wenn auch Alkohol konsumiert wird.

Die Artischocke regt mit ihren Bitterstoffen die Leber an
Darüber hinaus kann man natürlich einiges tun, um die Gesundheit seiner Leber zu stärken. So mag die Leber Kräuter wie Dill, Petersilie, Schnittlauch, Minze und Rosmarin. Die Mariendistel gilt als leberschützend und kann zum Beispiel als Tee verwendet werden. Die Artischocke regt mit ihren Bitterstoffen die Leber an. Gesund sind auch andere grüne Gemüse und Karotten, ebenso Obst und Vollkorn. Nicht vergessen: Bewegung hilft der Leber, also lieber Rad nutzen statt Auto fahren oder Spaziergang an der frischen Luft spazieren gehen. Der Drehsitz ist die Yoga-Übung, die die Durchblutung der Leber anregt, sie mit frischem Blut versorgt wird und besser arbeiten lässt.

wanc 03.01.2012/ Quelle: British Liver Trust, pte
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