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Unsere Leber: Kontrolleur des Hungergefühls

Warum und wann fühlen wir uns hungrig? Wie reguliert der Körper Fetthaushalt und Gewicht? Spannende Fragen, wenn es darum geht, Übergewicht zu behandeln. Neue Untersuchungen liefern jetzt neue Antworten: Die Leber kommuniziert direkt mit unserem Gehirn, um die Essensmenge zu kontrollieren, die wir täglich zu uns nehmen.

Die in Australien erhobenen Untersuchungsergebnisse machen deutlich, dass die Leber entscheidend dabei mitwirkt, das Körpergewicht zu regulieren. Bei Laborversuchen an Mäusen wurde ein bestimmtes Leberenzyms in hohen Mengen gegeben. Das führte zu einer 50-prozentigen Fettreduzierung. Die betroffenen Mäuse aßen außerdem weniger als die Mäuse, die das zusätzliche Enzym nicht im Körper hatten. Das Enzym namens FBPase wird  für die Glukoseproduktion benötigt. Es löst die Absonderung bestimmter Hormone aus, die das Hungergefühl beeinflussen.

Eine fetthaltige Ernährungsweise bewirkt eine Erhöhung des Leberenzyms. Diese Erhöhung trat wahrscheinlich als negativer Feedback-Mechanismus ein, um so eine weitere Gewichtszunahme zu kontrollieren. Unter normalen physiologischen Umständen übernimmt FBPase jedoch keinesfalls die Aufgabe, Körpergewicht zu kontrollieren. Das Enzym greife vielmehr erst dann ein, wenn dem Körper überschüssige Nährstoffe, wie Fett, zugeführt werden, sagen die Studienleiter. Eine langfristig sehr fett- und zuckerhaltig Ernährung kann sich anscheinend sehr unterschiedlich auf den Körper auswirken. Das durch die Leber gesteuerte angeborene System kann einer möglichen weiteren Gewichtszunahme in solchen Fällen aber entgegen wirken.

wanc 04.05.2012/ Quelle: Diabetes, Institut Ranke-Heinemann / Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund
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