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Kranke Nieren lassen die Gehirnleistung schwinden

Nieren und Gehirn sind eng miteinander verbunden. Wenn die Nieren nicht richtig arbeiten, kann auch das Gehirn nicht richtig arbeiten. Wissenschaftler haben jetzt diesen Zusammenhang bestätigt. Sie sagen, dass je mehr die Funktion der Nieren abnimmt, um so mehr auch die Funktion des Gehirns nachlässt.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betont den Zusammenhang von Nieren und Gehirn. Bei einer starken Niere werden Gehirn, Gedächtnis und Konzentration gestärkt. Die Niere soll, so TCM, die Herkunft von Fertigkeit und Intelligenz sein. Demnach sind auch Konzentrationsstörungen und Lernschwierigkeiten bei Kindern häufig die Folgen einer schwachen Niere.

Ob man dieser Auffassung folgt oder nicht - den Zusammenhang bestreiten offensichtlich auch westliche Mediziner nicht mehr. In einer fünf Jahre dauernden Studie wurden 590 Männer und Frauen im Durchschnittsalter von 62,1 Jahren beobachtet. Diese Personen wurden innerhalb dieser Zeit 17 geistigen Leistungstests (z.B. Ausdrucksweise, Erinnern von Begriffen, visuelles und räumliches Organisations- und Erinnerungsvermögen,  Erkennen und Verfolgen von Vorgängen, Kurzzeitgedächtnis) unterzogen. Dabei stellte sich heraus, bei Veränderungen der Nierenfunktionen auch eine Veränderung der geistigen Leistungsfähigkeit statt fand. Je stärker die Leistung der Niere nachließ, desto höher war auch der Verlust geistiger Leistungsfähigkeit.

Warum dieser Zusammenhang besteht, erklärt Prof. Adam Davey von der Temple Universität Maine und Maryland so: "Gehirn und Nieren sind mit dem Herz-Kreislauf-System verbunden. Blutdruck und Bluthochdruck betreffen beide Organe. Deshalb ist es nur natürlich, wenn Veränderungen in einem Organ auch in dem anderen zu Veränderungen führen."

Berliner Ärzteblatt 19.11.2012/ Quelle: Nephrol. Dial. Transplant. (2012) doi: 10.1093/ndt/gfs470
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