Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 


Schleichender Abbau: Langsam vermindert sich die Knochendichte und damit erhöht sich die Gefahr eines Knochenbruchs
Vitamin K: Hilfe gegen Knochenabbau

Vitamin K regt den Neuaufbau von Knochen an. Ein Mangel kann zu Osteoporose – also dem Abbau von Knochenmasse – führen.

Eine Unterversorgung mit Vitamin K, eine so genannte Hypovitaminose, führt zu Mangelsymptomen, die bei Frauen häufiger vorkommen als bei Männern. Meist entwickeln sie sich stumm und machen sich erst nach den Wechseljahren im höheren Alter (senile Osteoporose) durch Spontanfrakturen bemerkbar. Studien bestätigen den Zusammenhang zwischen Vitamin-K-Mangel, Frakturrisiko, Häufigkeit und Heilung. So haben ältere Patientinnen mit Schenkelhalsfraktur häufig einen niedrigeren Vitamin-K-Serumspiegel.

Vitamin K gehört wie Vitamin A, D und E zur Gruppe der fettlöslichen (lipophilen) Vitamine und wirkt im menschlichen Organismus stark antioxidativ. Auch ist es für die Bildung von Blutgerinnungsfaktoren verantwortlich (Hämostase). Ohne Vitamin K würden wir bereits bei kleinsten Hautverletzungen verbluten.

Eine weitere wichtige Funktion hat das Koagulationsvitamin oder antihämorrhagische Vitamin – wie Vitamin K noch bezeichnet wird – im Knochenstoffwechsel, da es die Knochenneubildung anregt. Wissenschaftliche Studien belegen diese Funktion vor allem bei älteren Frauen.

Vitamin K kommt als Vitamin K1 (Phyllochinon) und als K2 (Menachinon) in pflanzlichen Nahrungsmitteln (z.B. Blatt- und Kohlgemüse, Sauerkraut, Spinat etc.) und in tierischen (z.B. Innereien, Hühnerfleisch etc.) vor. Bestimmte Bakterien im Dickdarm produzieren Menachinon, wodurch beim Erwachsenen jedoch maximal 50 % des täglichen Bedarfs gedeckt werden.

Der Phyllochinon-Gehalt der Pflanzenteile schwankt allerdings jahreszeitlich. "Eine anhaltende einseitige Mangel- und Fehlernährung senkt den Vitamin-K-Spiegel. Bei jüngeren gesunden Personen und dem Verzehr einer ausgeglichenen Mischkost ist ein Vitamin-K-Mangel eher selten", betont Münchner Arzt Norbert Lagoni.

WANC 12.08.08/ Quelle: N. Lagoni: Auswirkungen von Vitamin K auf das Skelettsystem,
Erfahrungsheilkunde 2008; 57 (7): S. 402-407

Welche Nahrungsmittel enthalten viel Vitamin D zum Schutz vor Osteoporose?

Worauf sollten Sie beim Mineralwasser zur Osteoporose-Vorbeugung achten?

Wann ist eine medikamentöse Vorbeugung vor Osteoporose sinnvoll?

Schützt mich eine Hormontherapie mit Östrogen-Präparaten vor einer Osteoporose?

Wie unterscheiden sich Schwangerschaftsblutungen im Aussehen?

 
Seite versenden  
Seite drucken