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Raucher entwickeln viel häufgier sogenannte Rheumafaktoren
Rheuma: Raucher erkranken häufiger und sind schlechter zu behandeln

Raucher haben ein höheres Risiko, an einer rheumatoiden Arthritis zu erkranken als Nichtraucher. Darüber hinaus ist der Krankheitsverlauf häufig schwerer und der Behandlungserfolg geringer.

"Untersuchungen zeigen, dass es sich selbst Jahre nach dem Krankheitsbeginn noch lohnt, mit dem Rauchen aufzuhören", betont Dipl. Psych. Gisela Westhoff, Berlin, vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum.

Im Laufe einer rheumatischen Erkrankung kommt es zu einer Störung der "immunologischen Selbsttoleranz" - der Körper bildet Antikörper gegen körpereigene Strukturen. Neueren Untersuchungen zufolge kann dieser immunologische Selbstangriff bei genetisch vorbelasteten Patienten durch das Rauchen ausgelöst werden.

Raucher entwickeln darüber hinaus im Verlauf der Erkrankung sehr viel häufiger als Nichtraucher so genannte Rheumafaktoren (RF), die einen schwereren Krankheitsverlauf kennzeichnen. Patienten, die das Rauchen während der Behandlung aufgaben, verloren diese Rheumafaktoren oft wieder.

Ärzte stuften ihre rauchenden Patienten auch öfter wegen hoher Krankheitsaktivität und ungenügender Therapiewirkung als "problematisch zu behandeln" ein - selbst wenn sie gar nichts über das Rauchverhalten ihrer Patienten wussten. "Vielfach klagen Raucher mit rheumatoider Arthritis auch über stärkere Schmerzen und nehmen deutlich häufiger Kombinationen mehrerer Medikamente ein", sagt Westhoff.


WANC 15.09.05
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