Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 

Frau mit Schmerzen
Rückenschmerzen: Häufig ist es schwer, die Symptome richtig zu deuten und die Ursache für die Schmerzen zu finden (Foto: DAK/Rickers)
Rückenprobleme: Schmerzen in Armen, Beinen oder Kopf

Symptome eines kranken Rückens äußern sich oft vielseitig, aber nicht immer dort, wo die Ursache des Schmerzes liegt. So führt ein Bandscheibenvorfall nicht zwangsläufig zu Rückenschmerzen, ein verspannter Nacken nicht in jedem Fall zu Nackenproblemen.

„Symptome gestalten sich vielseitig und sind häufig nicht exakt ihrer Ursache zu zuordnen. Alle Anzeichen richtig einzuschätzen, erfordert viel Erfahrung und eine gewissenhafte Diagnose. Nur so kann letztendlich die geeignete, erfolgreiche Therapie abgestimmt werden“, erklärt Dr. Reinhard Schneiderhan, Vorsitzender der Deutschen Wirbelsäulenliga e. V. und Wirbelsäulenspezialist aus München.

Bei Vorfällen oder Vorwölbungen verlagert sich ein Teil der Bandscheibe nach hinten und beengt Nerven. Die Art der Symptome hängt ab vom Wirbelsäulenbereich, den der Vorfall betrifft. Bedrängte Nerven im Lendenwirbelbereich verursachen Schmerzen, die bis in Beine und Füße ausstrahlen. Häufig verstärken sich Schmerzen durch Niesen, Husten und Pressen, teilweise klagen Patienten auch über Gefühlsstörungen, Lähmungserscheinungen und Kraftverlust in Muskelgruppen der Beine und Füße. „Im schlimmsten Fall führt ein Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich zum Verlust der Kontrolle über Blasen- und Mastdarmfunktion“, weiß Schneiderhan.

Im Bereich der Halswirbelsäule treten häufig Beschwerden wie Kopfschmerz, Schwindel, Kraft- und Gefühlsverlust in Armen auf. Mit moderner Mikrolasertherapie behandelt der Orthopäde Bandscheibenvorfalle minimalinvasiv. Über eine nur 0,2 Millimeter dicke Mikronadel erreichen die Experten auch schwer zugängliche Stellen. Mit Laserenergie schrumpfen sie vorgewölbtes Gewebe, verschweißen kleine Einrisse und unterbrechen die Schmerzweiterleitung ans Gehirn.

Während die Symptome bei einem Bandscheibenvorfall häufig plötzlich auftreten, verläuft das Krankheitsbild Arthrose langsam. Zu Beginn nehmen Betroffene nur leichte belastungsabhängige Schmerzen wahr, später – wenn sich Kochen, Gelenke sowie Muskulatur verändern – verstärken sich die Qualen. So kann es beispielsweise zu Schwellungen des Wirbelgelenks oder morgendlicher Steifheit des Rückens kommen. Im weiteren Verlauf der Krankheit äußern sich Schmerzen auch im Ruhezustand.

Greift Arthrose die kleinen Wirbelgelenke an, die zwischen den Wirbeln für die Beweglichkeit des Rückens sorgen, spricht der Mediziner von Spondylarthrose. Beschwerden gestalten sich hier vielseitig und wenig charakteristisch. Je nach Lage und Stadium der Krankheit treten tief sitzender Rückenschmerz, der bis in Beine und Gesäß ausstrahlen kann, Bewegungseinschränkungen sowie Muskelverspannungen auf. Im Gegensatz zum Bandscheibenvorfall übertrifft hier jedoch der Rückenschmerz das Stechen im Bein. Mit der Hitzesonde behandeln Spezialisten betroffene Stellen und stoppen so die Schmerzweiterleitung.

Zu Beginn einer Spinalkanalstenose äußern sich Symptome ebenfalls wenig spezifisch. Erst im fortgeschrittenen Verlauf treten eindeutige Krankheitszeichen auf. Beschwerden gestalten sich vielschichtig, angefangen bei Rückenschmerzen in Ruhe, in Bewegung und bei Belastung über Gefühls- und Empfindungsstörungen in den Beinen bis hin zu Bewegungseinschränkungen und Muskelverspannungen. Krankheitstypisch sind Rückenschmerzen, die Betroffene beim Gehen kaum ertragen können. Durch Vorbeugen des Rumpfes bessern sie sich. „Genau hier setzt die X-Stop-Therapie an. Ein kleines Titanimplantat, in Beugehaltung eingesetzt, erweitert den Rückenmarkskanal dauerhaft und sorgt für Entlastung der Nerven“, erklärt Schneiderhan die Methode.

WANC 18.01.07

Woran erkenne ich, dass ich Rheuma habe?

Woher kommt entzündliches Rheuma?

Ist Wärme oder Kälte besser bei Rheuma?

Muss ich bei entzündlichem Gelenkrheuma Medikamente nehmen?

Hilft eine Rheuma-Diät?

 
Seite versenden  
Seite drucken