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Migräne-Attacke: Schäden am Kleinhirn (Foto: DAK/Müller)
Migräne erhöht Schlaganfall-Risiko

Migräne ist für sich schon eine unangenehme Ekrankung. Jetzt zeigt sich, dass Migräne nicht nur einfach Kopfschmerzen mit einigen Begleiterscheinungen wie Übelkeit ist. Sie kann das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen und die  Attacken können Schädigungen des Kleinhirns verursachen.

Wissenschaftler der Universität Leiden haben nachgewiesen, dass Migräne eine fortschreitende Schädigung des Gehirns verursachen und das Schlaganfall-Risiko erhöhen kann. Es liegen Beweise vor, wonach es bei Migränepatienten zu Schädigungen des Kleinhirns kommt. Mit der Häufigkeit der Attacken steigt auch das Risiko, wie die im Journal of the American Medical Association veröffentlichten Ergebnisse der Studie wurden zeigen.

Die Wissenschaftler betonen, dass ihre Ergebnisse die gängige Annahme widerlegten, wonach es sich bei Migräne um eine vergleichsweise leichte Erkrankung mit vorübergehenden Symptomen handle. Der leitende Wissenschaftler Mark Kruit erklärte gegenüber, dass es sich bei Migräne um eine ernste Erkrankung handele und nicht nur um einfache Kopfschmerzen. Es wird geschätzt, dass 12 Prozent der Bevölkerung Westeuropas und Amerikas unter Migräneattacken leiden.

An der Studie nahmen 435 Personen teil. Ein Teil war gesund, ein zweiter litt unter normalen Anfällen und ein dritter unter Migräne mit Aura. Es zeigte sich, dass die Patienten der dritten Gruppe ein deutlich höheres Risiko für einen Gewebeschaden aufwiesen. Bei Migräne-Patienten war das Risiko einer Schädigung mehr als sieben Mal so hoch wie bei jenen Teilnehmern, die schmerzfrei waren. Am höchsten war das Risiko bei einer Migräne mit Aura und durchschnittlich einer Attacke monatlich. Frauen, die an Migräne litten, zeigten zusätzlich Schädigungen der weißen Substanz des Großhirns.

WANC 03.02.04/pte

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