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Schmerztherapie ist bei Kindern häufig nicht so effektiv
Auch kleinste Kinder haben große Schmerzen

Auch Säuglinge können schon Schmerzen empfinden. Das eine Problem ist, wie erkennt man das? Und das nächste: Wie kann man die Schmerzen lindern?

"Es ist ein Irrglaube, dass Frühgeborene noch keine Schmerzen empfinden können", betont Dr. Boris Zernikow von der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln. In Deutschland haben schätzungsweise 1 Millionen Kinder chronische Bauch- oder Kopfschmerzen und ungefähr 500.000 Kinder leiden unter Schmerzen von Muskeln und Gelenken. Jedes Jahr sterben etwa 3.000 Kinder an lebensverkürzenden Krankheiten - 500 davon an Krebs. Mehr als 200.000 Heranwachsende leiden an chronischen Schmerzen.

Allerdings, kleine Kinder - und vor allem Neugeborene - können ihre Schmerzen oft nicht ausdrücken. So kommt es, dass die Schmerztherapie bei Neu- und Frühgeborenen häufig nicht so effektiv durchgeführt wird, wie es nach neuesten medizinischen Erkenntnissen möglich wäre. Aber auch ältere Kinder leiden genau wie Erwachsene unnötig und sinnlos an unzureichend behandelten akuten und chronischen Schmerzen.

Chronische Schmerzen bei Kindern haben oft mehrere – sowohl körperliche als auch seelische – Ursachen. Deshalb muss die Therapie auch von mehreren Spezialisten gemeinsam erfolgen. Ein Kinderschmerzteam besteht immer aus Kinderärzten und Psychologen. Abhängig vom Kind und seinem aktuellen Krankheitszustand helfen auch Krankengymnasten, Diätberater, Orthopäden und andere Berufsgruppen, die chronischen Schmerzen zu heilen oder wenigstens zu lindern.

In Bauchschmerz- und Kopfschmerz- Therapiegruppen wie z.B. den "Bauchtänzern" und den "Dickköpfen", lernen sie, selbst etwas gegen die chronischen Schmerzen zu unternehmen.Eine "interdisziplinäre" Einrichtung, in der alle chronischen Schmerzformen von Kindern behandelt werden können, existiert bisher bei uns nicht.

WANC 04.02.05

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