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Walkendes Paar
Ausdauertraining: Soll auch Migräneanfälle verhindern helfen (Foto: Deutsche Venenliga)
Migräne: Trainieren gegen den Schmerz

Strategien gegen Migräne gibt es einige. Wie nützlich die sind, dürfte von Betroffenem zu Betroffenem recht unterschiedlich sein. Mit regelmäßigem körperlichem Training sollen Migräneanfälle verhindert werden.

Dem Kopfschmerz davon laufen? Kann das funktionieren? Anscheinend schon. Denn gleichmäßiges Gehen oder entspanntes Laufen kann Migräneanfälle verhindern oder sogar akute Spannungskopfschmerzen lindern. „Regelmäßiges Ausdauertraining verbessert die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus. Damit werden auch Abfallprodukte abtransportiert.“, erklärt DAK-Sportwissenschaftler Uwe Dresel. „Insgesamt wirkt regelmäßige Bewegung positiv auf das Wohlbefinden und die Entspannungsfähigkeit.“

30 Minuten Training an drei Tagen pro Woche sind ideal, um dem Kopfschmerz den Kampf anzusagen. Gerade Einsteiger sollten aber darauf achten, sich am Anfang nicht zu überfordern. Denn zu hartes Training oder zu intensive Bewegungen können zunächst sogar den Kopfschmerz verstärken. „Besser ist es, gemeinsam mit dem Trainer und Arzt ein geeignetes Bewegungsprogramm aufzustellen“, rät DAK-Experte Dresel. Während eines akuten Migräneanfalls sollte man auf Sport allerdings verzichten. Bei Spannungskopfschmerzen ist dagegen frische Luft und Aktivität positiv.

WANC 08.04.08

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Wofür spricht ein einseitiger Kopfschmerz (nur auf einer Kopfseite)?

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