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Migräne: Umstellung der Therapie wegen Wegfall von Medikamenten
Migränepatienten: Neue Therapie notwendig

Viele Menschen, die unter Migräne leiden und auf Medikamente angewiesen sind, müssen sich jetzt auf eine Umstellung ihrer Behandlung gefasst machen.

Am 1. Juli 2003 endete mit der Verkehrsfähigkeit auch der Verkauf von rund 5.200 Arzneimitteln. Dazu zählen die meisten Ergotamin- bzw. mutterkornalkaloidhaltigen Präparate. Wer bisher einen solchen Wirkstoff gegen seine Migräneattacken verordnet bekam, sollte deshalb seinen Arzt aufsuchen, um seine Therapie umstellen zu lassen.

Dazu empfiehlt die Selbsthilfe-Organisation Migräneliga e.V., sollte "der Arzt gemeinsam mit dem Patienten die Umstellung auf eine andere gut wirksame und gut verträgliche Migränetherapie diskutieren. Die DMKG bezeichnet Triptane als die Substanzen mit der bei akuten Migräne-Attacken am besten belegten Wirksamkeit und empfiehlt sie bei mittelschweren und schweren Migräne-Attacken als Mittel der ersten Wahl." Allerdings gibt es zwischen den einzelnen (mittlerweile sieben) Triptanen jedoch durchaus Unterschiede, betont die Migräneliga.

Nach Angaben der Selbsthilfe-Organisation leiden derzeit über acht Millionen Bundesbürger an Migräne. Rund 12-14 % aller Frauen und 6- 8 % aller Männer werden regelmäßig von Migräneattacken geplagt.

WANC 09.07.03

Migräne-Liga

Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft

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