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Migräne: Kann das Nervengift Botox den Schmerz lindern? (Foto: pixland)
Botox gegen Migräne?

Botox (botulinum toxin type A) ist möglicherweise ein effektiver Wirkstoff um chronische Kopfschmerzen zu lindern. Das Nervengift konnte nach jüngsten Forschungsergebnissen bei Patienten, die unter starker Migräne und chronischen täglichen Kopfschmerzen (CDH) leiden, den Schmerz lindern. Dadurch konnten die Patienten die Dosis ihrer täglichen Schmerzmedizin herabsetzten.

Chronic Daily Headaches (CDH) und Migräne charakterisieren sich durch ihr häufiges und heftiges Auftreten (mindestens 16 Tage pro Monate). Patienten, die unter dieser Erkrankung leiden, werden stark in ihrem alltäglichen Leben beeinträchtigt. Die Forscher konnten nun beweisen, dass Botox bei gewissen Patientengruppen die Dauer und Intensität der Kopfschmerzen stark reduzieren konnte.

Die Ergebnisse der Studie sind so viel versprechend, dass die Herstellerfirma Allergan Inc. nun von der Food and Drug Administration (FDA)
die Erlaubnis für weitere Untersuchungen (Phase III) erteilt wurde. Dabei soll die Sicherheit und Effizienz einer Botox-Therapie als mögliche prophylaktische Behandlungsmethode bei Patienten mit CDH und Migräne ermittelt werden. Der Start der Untersuchungen ist für Ende 2005 geplant.

Botox wird derzeit vor allem in der kosmetischen Chirurgie als Mittel gegen mimisch bedingte Falten verwendet. Wird es (in extrem geringer Menge) in einen Muskel gespritzt, so blockiert es dort gezielt die Nervenimpulse. Dadurch kann der entsprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden.

WANC 11.07.05./pte
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