Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 


Mit Hilfe der Chirodiagnostik können Therapeuten die Ursache von Schmerzen erkennen und entsprechend behandeln
Chirodiagnostik: Ursache von Schmerz entdecken

Wer Schmerzen behandeln will, muss ihren Ursprung aufspüren. Die sogenannte Chirodiagnostik, das bedeutet das Erkennen von Gesundheitsstörungen mit Hilfe der Hände, will den Schmerz lokalisieren und seine Ursachen entdecken.

Schmerzen beeinträchtigen die Funktionen des Körpers. Sie sind entweder die Folge einer gestörten Struktur – etwa bei einem Knochenbruch – oder Zeichen einer gestörten Funktion - beispielsweise aufgrund eines Muskelkaters. Werden Schmerzen und die verursachende Störung nicht behandelt, kommen weitere Funktionsbeeinträchtigungen durch Schonhaltung und Ersatzbewegungen hinzu. Mit Hilfe der Chirodiagnostik können Therapeuten die Ursache von Schmerzen erkennen und entsprechend behandeln.

Der Anspruch an den Therapeuten, sich in die Strukturen des Körpers hineinzudenken und hineinzufühlen, macht die Chirotherapie so erfolgreich. "Denn erst wenn seine Hände eine Struktur wirklich erkannt haben und er sich darüber klar geworden ist, wo die Funktion gestört ist, kann diese Störung und der damit verbundene Schmerz behoben werden", so Dr. med. Karlheinz Bayer in seinem Fachbuch "Chirotherapie von Kopf bis Fuß" (Haug Verlag, Stuttgart. 2005).

Für die Diagnose und Therapie ist vor allem die Frage nach dem Schmerz wichtig: Wo sitzt der Schmerz und von welchen Störungen in der Struktur, beziehungsweise in den Funktionen wird er verursacht? Denn nur, wenn die Ursache des Schmerzes diagnostiziert und behandelt wird, können weitere Funktionsbeeinträchtigungen wie beispielsweise Gelenkversteifung oder verkürzte Bänder verhindert werden. Die erfolgreiche Arbeit eines Manualtherapeuten setzt folglich gute anatomische Kenntnisse und die Fähigkeit differenzialdiagnostisch zu denken voraus.

"Denn zwischen den beschriebenen Vorgehensweisen findet sich ein weites Feld therapeutischer Aktionen, die Zeit und eine gute Mobilisierungstechnik benötigen", so Bayer, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin mit den Zusatzbezeichnungen Chirotherapie, Badearzt und Notfallmedizin.

WANC 15.06.05

Deutsche Gesellschaft für manuelle Medizin

Heilen mit sanftem Druck

Behandlungsalter- native gegen Schmerzen

Fragen und Antworten zur Schmerztherapie
Warum verursachen ASS, Diclofenac und Ibuprofen häufiger Magenprobleme?

Wann werden sogenannte Retard-Schmerzmittel eingesetzt?

Wird das Cannabis-Präparat Dronabinol als Schmerzmittel von den Krankenkassen erstattet?

Welche Medikamente fallen unter die Stufe III der WHO-Stufentherapie?

Welche Nebenwirkungen können unter stark wirksamen Opioiden auftreten?

Überblick aller Fragen und Antworten zur Schmerztherapie

 
Seite versenden  
Seite drucken