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Migräne: Eine Frage des Alters

Migräne kann in jedem Alter auftreten. Allerdings sind junge Menschen und Kinder häufiger betroffen. Nach den Wechseljahren werden bei den meisten Frauen die Attacken seltener  oder verschwinden ganz.

Eine wesentliche Rolle beim Auslösen eines Migräneanfalls scheinen bei Frauen vor allem die Schwankungen im Hormonspiegel zu spielen, etwa im Zusammenhang mit der Regelblutung, den hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft. Viele Patientinnen beobachten nach den Wechseljahren, dass ihre Attacken seltener werden oder ganz verschwinden.

Kopfschmerzen allerdings können bleiben: Denn altersbedingter Verschleiß in der Halswirbelsäule sowie depressive  Verstimmungen könnten der Grund dafür sein, dass Ärzte bei älteren  Menschen häufiger einen Spannungskopfschmerz diagnostizieren. Ältere  Männer haben insgesamt weniger Probleme mit Migräne. Dafür leiden sie jedoch öfter unter dem besonders qualvollen Cluster-Kopfschmerz. Migräne ist kein unabwendbares Schicksal, denn durch  Vorbeugemaßnahmen lassen sich die Attacken deutlich reduzieren.

Rat an Betroffene:
  • Führen Sie ein Kopfschmerz-Tagebuch. Versuchen Sie, herauszufinden, ob es bei Ihnen  bestimmte Auslöser für die Anfälle gibt, etwa Stress, bestimmte  Wetterlagen oder -wechsel, übermäßiger Genuss von Alkohol, Nikotin  oder Kaffee, bestimmte Nahrungsmittel wie Schokolade oder Käse oder  das Auslassen von Mahlzeiten.
  • Migräne-Betroffene sollten auf einen  klar geregelten Tagesablauf achten, in dem beispielsweise feste  Essenszeiten festgelegt sind.
  • Wichtig ist auch das »Nein« sagen zu  üben. Man muss nicht immer allen Erwartungen gerecht werden und nicht sofort alles erledigen.
  • Auch mäßiges Ausdauertraining wie Joggen,  Walking, Radfahren oder Schwimmen dreimal die Woche ist sehr  empfehlenswert.

WANC 15.09.05/Neue Apotheken Illustrierte

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