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Feiertage bedeuten nicht immer nur Freude, sondern Stress und gehäufte Migräneanfälle (Foto: DAK/Wigger)
Feiertagsmigräne: Fast jeder zweite Migränekranke betroffen

Migräne an Feier- oder Festtagen. Fast 50% der Migränekranken leiden gerade an solchen Terminen unter Anfällen. Und die Familien leiden mit.  

Vorweihnachtszeit: Geschenke besorgen, Plätzchen backen, Familie treffen, Festessen vorbereiten, usw. Das bedeutet für viele Menschen nicht immer nur Freude, sondern Stress und gehäufte Migräneanfälle.
 Was Freude machen soll, wird zur Qual, wenn ein Migräneanfall dazwischen kommt. Wie aktuelle Studienergebnisse zeigten, durchkreuzt die Migräne bei fast jeder zweiten Migränekranken die Planung von Feiertagen wie Weihnachten. Den Betroffenen bleibt meist nur übrig, sich in ein dunkles Zimmer zurückzuziehen und die Familie allein zu lassen.

Immerhin 64 Prozent der deutschen Teilnehmerinnen an der Studie waren wegen schwerer Kopfschmerzen bzw. Migräne innerhalb der letzten sechs Monate nicht in der Lage, mit der Familie oder Freunden Zeit zu verbringen. Sie mussten fast fünfmal einen Termin wegen Migräne ausfallen lassen. „Diese gravierenden Einschränkungen des sozialen Lebens sollten Betroffene nicht klaglos hinnehmen“, meint Dr. Dietmar Krause vom Forum Schmerz in Marburg. „Mittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Vorbeugung und Therapie, die Betroffene mit einem Arzt besprechen sollten.“

Zum Beispiel können:

  • Entspannungsübungen und Ausdauersport die Häufigkeit der Attacken verringern.
  • Ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus ist ebenfalls hilfreich.
  • Bei mittelschweren bis schweren Attacken: eine Behandlung mit einem modernen Migränepräparat ist sinnvoll, damit die Betroffenen nicht unnötig leiden.

„Wichtig ist, darauf zu achten, dass die eingesetzte Substanz den Anfall schnell und nachhaltig bekämpft“, rät Privatdozent Dr. Rüdiger Schellenberg vom Institut für ganzheitliche Medizin in Hüttenberg. Diese Forderung erfüllten in Studien nicht alle verfügbaren Wirkstoffe in gleicher Weise.

WANC 17.12.04/dgk

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