Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 

Foto: DAK
Jeder dritte Bundesbürger klagt mindestens einmal in der Woche über Beschwerden wie Kopf-, Rücken- oder Gelenkschmerzen (Foto: DAK)
Jede vierte Frau, jeder siebte Mann haben täglich Schmerzen

Viele Bundesbürger werden täglich von Schmerzen gepeinigt. Doch zum Arzt gehen sie erst, wenn die Schmerzen länger anhalten. Davor versuchen sie sich selbst zu helfen: durch Schmerzmittel, Ablenkung, Enstpannung oder Hausmittel.

Jeder dritte Bundesbürger klagt mindestens einmal in der Woche über Beschwerden wie Kopf-, Rücken- oder Gelenkschmerzen. Jeder siebte Mann und jede vierte Frau haben sogar fast täglich damit zu kämpfen. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK und der Zeitschrift Vital. „Schmerzen sind ein großes Gesundheitsproblem in unserer Gesellschaft, dem mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte“, sagt Dr. Stefanie Grabs, Allgemeinärztin bei der DAK.



Vor allem chronische Schmerzen dürften Ärzte und Patienten nicht einfach hinnehmen, sondern sie müssten den Beschwerden auf den Grund gehen. 10 Prozent derjenigen, die angeben, zumindest hin und wieder unter Schmerzen zu leiden, suchen bei Schmerzen normalerweise sofort bzw. nach einigen Tagen einen Arzt auf. 66 Prozent geben an, erst dann zum Arzt zu gehen, wenn die Schmerzen über eine längere Zeit anhalten. 24 Prozent sagen, dass sie gar nicht zum Arzt gehen.


78 Prozent derjenigen, die zumindest hin und wieder unter Schmerzen leiden, haben den Eindruck, dass der Arzt ihre Beschwerden ernst nimmt und genügend auf ihre Probleme eingeht. Immerhin fühlen sich 18 Prozent der Befragten mit zumindest gelegentlichen Schmerzen vom Arzt nicht ernst genommen.


16 Prozent derjenigen, die mindestens hin und wieder unter Schmerzen leiden, geben an, dass sie sich dann in der Regel auch psychisch beeinträchtigt fühlen. 78 Prozent dagegen fühlen sich bei Schmerzen in erster Linie körperlich beeinträchtigt.


56 Prozent der Befragten, die zumindest hin und wieder unter Schmerzen leiden, versuchen bei Schmerzen als erstes, sich durch Spaziergänge oder andere Aktivitäten abzulenken. 53 Prozent nehmen Schmerzmittel ein, 49 Prozent greifen zu „Hausmitteln“ – Frauen deutlich häufiger als Männer – und 43 Prozent wenden Entspannungstechniken an.


27 Prozent legen sich zunächst ins Bett und warten, dass die Schmerzen vorbeigehen. Am häufigsten geben dies die Jüngeren an, am seltensten die über 60-Jährigen. 26 Prozent gehen als erstes zum Arzt, 25 Prozent greifen zu alternativen Methoden – die Frauen deutlich häufiger als die Männer.



Nach einer Änderung ihrer Lebensgewohnheiten gefragt, geben 38 Prozent der Befragten an, mehr Sport zu treiben, um Schmerzen vorzubeugen oder diese zu lindern. 32 Prozent haben nach eigenen Angaben ihre Ernährung umgestellt. 29 Prozent wenden Maßnahmen zum Stressabbau an.



12 Prozent geben an, zur Schmerzlinderung oder –vorbeugung schon einmal ihre Arbeitszeit reduziert zu haben. Insgesamt 36 Prozent haben ihre Lebensgewohnheiten nicht geändert.

WANC 20.10.09/ Quelle: DAK

Warum verursachen NSAID (ASS, Diclofenac, Ibuprofen) manchmal Magenprobleme?

Wann sind Schmerzpflaster geeignet?

Machen Opioide (Morphin, Fentanyl etc.) abhängig?

Was ist eine Schmerz-Pumpe?

Wird das Cannabis-Präparat Dronabinol als Schmerzmittel von den Krankenkassen erstattet?

 
Seite versenden  
Seite drucken