Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 


Autounfall: Mit Kopfschmerzen kracht es häufiger
Kopfschmerzen: Erhöhen das Unfallrisiko

Starke Kopfschmerzen beeinträchtigen das Leistungsvermögen. Denn Aufmerksamkeit und Konzentration lassen nach. "Mit der verringerten Aufmerksamkeit erhöht sich das Unfallrisiko, zumindest in Situationen, die eine besondere Konzentration erfordern", sagt Klaus Afflerbach, Leiter des Forum Unfallprävention in Marburg.

Nicht nur im beruflichen Alltag von Berufskraftfahrern, Bauarbeitern oder Elektrikern ist nachlassende Aufmerksamkeit unfallträchtig. Auch im Straßenverkehr oder im Haushalt beeinträchtigen Kopfschmerzen die nötige Sorgfalt im Umgang mit gefährlichen Geräten. "Wir erleben täglich viele Unfälle, die mit Stresssituationen einerseits und kurzen Momenten der Unachtsamkeit einhergehen.", warnt Afflerbach weiter. Wer bei dröhnendem Kopf mit scharfen Messern, heißen Töpfen oder auch Rasenmähern hantiert, läuft Gefahr folgenreiche Fehler zu machen. Schnell hat man sich in den Finger geschnitten, die Hand verbrannt oder es passiert gar Schlimmeres.

Ursache von Kopfschmerzen ist meist körperlicher oder seelischer Stress: Wenn die Kinder aus der Schule kommen und das Essen noch nicht fertig ist. Wenn der Garten im Frühjahr hergerichtet werden soll, aber gleichzeitig Schulaufgaben zu beaufsichtigen sind und der Einkauf noch aussteht. Aber auch familiärer Beziehungsstress können Auslöser für Kopfschmerzen sein.

Ist der Brummschädel erst mal da, muss der Risikofaktor Kopfschmerz so schnell wie möglich ausgeschaltet werden. Zur sicheren Bekämpfung greifen Betroffene am besten zu einer wirksamen Tablette, weil es für sanfte Methoden zu spät ist. Bei der Wahl des richtigen Mittels können Geplagte auf die Empfehlungen der medizinischen Fachgesellschaft zurück greifen.

Zur Vorbeugung raten die Experten vom Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V. den oft "hausgemachten" Stress zu verringern. "Je mehr Stressfaktoren gleichzeitig auftauchen, desto größer ist die Gefahr für Kopfschmerzen", gibt Dr. Dietmar Krause zu bedenken. Stellen Sie keine unerfüllbaren Ansprüche an sich selbst, erstellen Sie einen machbaren Tagesplan, versuchen Sie Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Wer Stressbewältigungs-Strategien erlernt, ist besser vor unfallträchtigen Kopfschmerzen geschützt.

WANC 21.04.04/dgk

Weitere Infos wie Broschüren, Kopfschmerztagebücher oder Entspannungsübungen gibt es im Internet unter www.forum-schmerz.de/ oder gegen frankierten DIN A5-Rückumschlag beim Forum Schmerz, Postfach 1207, 35002 Marburg.

Patientenleitlinien

Deutsche Schmerzhilfe e. V.

Fragen und Antworten zur Schmerztherapie
Warum verursachen ASS, Diclofenac und Ibuprofen häufiger Magenprobleme?

Wann werden sogenannte Retard-Schmerzmittel eingesetzt?

Wird das Cannabis-Präparat Dronabinol als Schmerzmittel von den Krankenkassen erstattet?

Welche Medikamente fallen unter die Stufe III der WHO-Stufentherapie?

Welche Nebenwirkungen können unter stark wirksamen Opioiden auftreten?

Überblick aller Fragen und Antworten zur Schmerztherapie

 
Seite versenden  
Seite drucken