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Foto: KKH-Allianz
Gene steuern nicht nur das Schmerzempfinden, sondern auch die Wirkung von Schmerzmitteln (Foto: KKH-Allianz)
Warum Menschen Schmerz unterschiedlich empfinden

Dass Patienten mit der gleichen Erkrankung Schmerzen verschieden stark empfinden, hat den gleichen Ursprung, warum Medikamente gegen Schmerzen bei ihnen ganz unterschiedlich gut wirken. Verantwortlich dafür sind die Gene. Allerdings eröffnet das auch eine neue Chance: maßgeschneiderte Schmerztherapien.

Die Entstehung und Wahrnehmung von Schmerz unterliegt vielen Einflüssen. Wissenschaftler haben beispielsweise Erfahrungen mit und die Einstellung zum Schmerz sowie die soziale Situation ausgemacht. Doch nun wurde entdeckt, dass auch das Erbgut für die Schmerzempfindung verantwortlich ist. Es gibt Gene, die schmerzverstärkende oder schmerzhemmende Botenstoffe steuern. Diese Gene sind es auch, die die Verarbeitung von Schmerzmedikamenten beeinflussen und damit, ob sie mehr oder weniger wirksam sind.

Der Einfluß der Gene auf das Schmerzgeschehen im Körper eines Menschen, vereinfacht die Behandlung erst einmal nicht. Er eröffnet aber neue Möglichkeiten. Denn in Zukunft lässt sich genauer bestimmen, welche Wirkstoffe bei welchen  genetischen Typen besser oder schlechter ansprechen. Hinzukommt, dass neue Mittel viel zielgenauer - maßgeschneidert - auf den jeweiligen Patienten abgestimmt werden können.

26.09.2011/ Quelle: EFIC 2011: VII. Europäischer Schmerz-Kongress
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