Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 


Im Fall eines Stiches Ruhe bewahren
Wespenstich: Nicht nur für Allergiker gefährlich

Insektenattacken kommen viele Menschen teuer zu stehen. In Deutschland sterben jedes Jahr etwa 40 Menschen an den Folgen von Insektenstichen, rund 3,3 Millionen reagieren auf Insektengift allergisch.

Ein Bienen- oder Wespenstich ist nicht nur lästig, sondern bei manchen Menschen hat er ernstzunehmende gesundheitliche Konsequenzen. Falls nach einem Insektenstich allergische Reaktionen wie Hautausschläge, Schweißausbrüche, Übelkeit, Herzrasen oder Atemnot auftreten, muss unbedingt und schnell ein Arzt aufgesucht werden, damit der die Erste Hilfe einleitet. Ein Allergietest kann klären, ob eine Insektengiftallergie vorliegt und eine anschließende Immuntherapie nötig wird.

Auf jeden Fall sollten Insektengift-Allergiker immer ein spezielles Notfall-Set bei sich haben, um im Bedarfsfall keine Zeit zu verlieren. Besonders Autofahrer mit einer Insektengift-Allergie, die nicht nur sich, sondern auch andere gefährden könnten, sollten das Set stets griffbereit aufbewahren.

Es enthält ein rasch wirkendes Antihistaminikum, ein Kortison-Präparat sowie Adrenalin zur nhalation. Unmittelbar nach dem Stich werden das Antihistaminikum nd das Kortikoid eingenommen. Nur bei Atemnot, wenn die Zunge nschwillt oder Kreislaufbeschwerden auftreten, wird das
Adrenalin-Spray angewendet.

Der ADAC hat Tipps zusammengestellt, wie man Wespen- und Bienenstiche vermeiden kann und welche Maßnahmen im Ernstfall zu ergreifen sind. Zu den vorbeugenden Verhaltensweisen zählen:

  • nicht aus undurchsichtigen offenen Behältern trinken
  • keine Fleischreste oder Süßigkeiten im Freien liegen lassen
  • nicht um sich schlagen; Bienen und Wespen stechen vor allem, wenn sie sich bedrängt fühlen
  • nach sportlicher Betätigung duschen, da Schweiß Insekten anlockt
  • nicht barfuß auf Wiesen laufen
  • Mülltonnen geschlossen halten
  • duftstoffarme Deos, Haarsprays und Sonnenschutzmittel verwenden
  • vor Autofahrten den Innenraum des Wagens untersuchen
  • Insektengitter an den Wohnungsfenstern anbringen  

Im Fall eines Stichs heißt es vor allem Ruhe zu bewahren. Als Erstes sollte die Einstichstelle gekühlt werden. Auch das Einreiben mit Zitronen oder Zwiebeln wirkt vielfach entzündungshemmend. Bei Stichen in den Mund oder Rachen helfen das Lutschen von Eiswürfeln sowie kalte Umschläge um den Hals. Reagiert der Gestochene mit Kreislaufproblemen, sollten der Kopf tief und die Beine hoch gelagert werden. Bei Schockreaktionen wie zum Beispiel schnellem Puls oder Atemnot, ist sofort der Notarzt zu rufen.

WANC 11.08.04/ADAC/Neue Apotheken Illustrierte

Allergien auf einen Stich

Herzversagen durch Bienenstich

Insektenstiche im Mund: So reagieren Sie richtig

Vorsicht vor Insektenstichen

 
Seite versenden  
Seite drucken