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Für krankhaftes Übergewicht sind auch Gene verantwortlich
Wie behandelt man krankhaftes Übergewicht?

Diese Frage stellen sich viele Ernährungswissenschaftler. Denn der Abbau von Fettleibigkeit fällt schwer, die Therapien sind häufig auf Dauer nicht erfolgreich. Jetzt haben Forscher fest gestellt, dass ein gestörter Fettstoffwechsel, bisher als Ursache für Adipositas gegeiselt, tatsächlich auch zum Schlanksein beitragen kann.

Gesucht haben die Forscher nach Genen, die möglicherweise an der Ursache von Fettleibigkeit beteiligt sein können. Gefunden haben sie das Gen eines Enzyms (Enzyme sind Stoffe, die den Stoffwechsel antreiben), SCHAD genannt, das am Abbau von Fettsäuren mitwirkt, aber anscheinend auch das Körpergewicht beeinflußt. Im Labor fanden sie heraus, dass beim Fehlen von SCHAD das Körpergewicht der Mäuse relativ gering und außerdem ein niedriger Anteil von Körperfett anzutreffen war. Darüber hinaus war die Körpertemperatur erhöht. Die Tiere schieden über den Urin mehr Fettsäure aus und verbrannten auch mehr Fettsäuren. Und das, obwohl diese Tiere fettreich ernährt wurden.

Die Wissenschaftler können diese Vorgänge erklären: Ohne SCHAD wurde nur ein Fünftel der Energie aus der Ernährung genutzt. Die vorhandene Energie wurde nur unvollständig verbrannt. Der überwiegende Anteil der Energie ging beim Ausscheiden und durch die hohe Körpertemperatur verloren. Deshalb können diese Mäuse keine Energie in Form von Körperfett speichern.

Diese Erkenntnisse sollen nun helfen, neue Behandlungsstrategien zu entwickeln. Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) erwarten, dass man den Fettsäureabbau gezielt manipulieren kann, um das Körpergewicht zu regulieren.

24.10.2011/ Quelle: Endocrinology (Schulz, N. et al. 2011; doi:10.1210/en.2011-1547)
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