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2004: 2,4 Milliarden Euro weniger für Medikamente

Im Jahr 2004 sind die Arzneimittelausgaben drastisch gesunken. Allein im Dezember gingen sie um 18,55 Prozent zurück. Und für das ganze Jahr lautet die Höhe der Einsparungen für die Krankenkassen 2,5 Milliarden Euro.

Bei den Arzneimittelausgaben hat die Gesundheitsreform auch im Dezember 2004 gut gewirkt. Nach Abschluss der letzten Monatsabrechnung haben die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) im Dezember 2,037 Milliarden Euro ausgegeben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken die Arzneimittelausgaben um 466 Millionen Euro
(minus 18,66 Prozent). 

Insgesamt hat die Gesetzliche Krankenversicherung im abgelaufenen Jahr für Medikamente 20,11 Milliarden Euro bezahlt. Gegenüber dem Jahr 2003 wurden 2,5 Milliarden Euro weniger ausgegeben. Ohne den sogenannten Struktureffekt hätten die Kassen sogar 3,8 Milliarden Euro einsparen können. Hierzu zählt der Einsatz völlig neuer Arzneimittel oder für die Umstellung der Therapie auf andere Medikamente.

Nach ersten Analysen des Deutschen Apothekerverbandes betrugen die
effektiven Einsparungen, die durch das Reformgesetz im vergangenen
Jahr erzielt wurden, im Einzelnen: 
  • Ausschluss der OTC-Präparate: 1,4 Milliarden Euro
  • Patientenzuzahlungen: 0,6 Milliarden Euro
  • Erhöhung des Herstellerrabatts: 1,0 Milliarden Euro
  • Halbierung der Großhandelsmargen
  • Umstellung der Apothekenvergütung: 0,8 Milliarden Euro

WANC 27.01.05

Weniger Geld für Medikamente

Gesundheitsreform 2004: Fragen und Antworten

Arzneimittel- Report: Umstrittene Sparpotenziale

 
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