Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 


Männer schlummern, Frauen wachen
Ratgeber Schlafstörungen

Ein Blick in Deutschlands Schlafzimmer zeigt: Ein Viertel der Bevölkerung hat gravierende Schlafstörungen. Überdurchschnittlich betroffen sind junge Frauen unter 30. Von ihnen hat fast jede Dritte mindestens dreimal wöchentlich Schwierigkeiten, ein- oder durchzuschlafen. Und das oft genug mit einem selig schlummernden Partner an der Seite: Nur 16 Prozent der jungen Männer lassen sich den Schlaf derart häufig rauben. Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern.

Gut schlafen in der Regel 62 Prozent aller Befragten. Doch während sich fast konstant 70 Prozent der Männerein Leben lang nachts ohne Schwierigkeiten erholen, nimmt die Qualität des Schlafes bei Frauen mit steigendem Alter deutlich ab. Von den Seniorinnen über 60 schläft nicht einmal mehr die Hälfte gut. 40 Prozent aller Befragten mit Schlafstörungen nehmen ihre Beschwerden auf die leichte Schulter: Sie tun nichts dagegen.

Ein Fehler, denn ständige Schlafstörungen haben oft Leistungs- und Konzentrationsminderungen, Frieren und Kopfschmerzen zur Folge. Die Lebensqualität kann so erheblich sinken.

Doch auch die Maßnahmen derer, die etwas gegen ihre Schlafstörungen unternehmen, sind nicht immer gesundheitsfördernd. So greifen elf Prozent zu Alkohol und Zigaretten. Neun Prozent hingegen treiben Sport, jeweils acht Prozent lesen, machen Entspannungsübungen oder lüften das Zimmer. Fünf Prozent geben an, vom Arzt verschriebene Medikamente einzunehmen. Frei verkäufliche Schlafmittel schlucken sogar nur drei Prozent. Laut Arzneimittelreport nehmen 600.000 Deutsche täglich Schlafmittel.

Was die Schlafdauer betrifft: Mehr als jeder Dritte schläft insgesamt zwischen sechs und sieben Stunden. Weitere 30 Prozent liegen zwischen sieben und acht Stunden in den Federn. Jeder Fünfte kommt auf weniger als sechs Stunden - allerdings nicht immer freiwillig: 41 Prozent der Kurzschläfer können mindestens dreimal wöchentlich nicht ein- oder durchschlafen.

Einen ausgiebigen “Schönheitsschlaf” von mehr als acht Stunden gönnt sich dagegen jeder sechste Befragte. Vor allem junge Leute unter 30 gehören überdurchschnittlich häufig zu den Langschläfern. Außerdem finden sich die meisten Männer in der Gruppe der “Maximal-sieben-Stunden-Schläfer”, während das Gros der Frauen sieben Stunden Schlaf für das Minimum hält.

13 Prozent der Deutschen fühlen sich mehrmals täglich müde und schläfrig. Das betrifft vor allem diejenigen, die weniger als sechs Stunden schlafen. Jeder dritte Befragte hat einmal täglich mit einer Müdigkeitsattacke zu kämpfen. Besonders ausgeschlafen sind dagegen die Senioren: 42 Prozent der über Sechzigjährigen fühlen sich tagsüber selten oder nie müde.

WANC 03.04/DAK

Nie wieder Schafe zählen

Interview: Wer nicht schläft, altert schneller

Das ideale Schlafzimmer: Ruhig, kühl und dunkel

Streichhölzer in den Augen - Kaffeetasse in der Hand

Schlafe ich genug? Der Teelöffel-Test

Einfach traumhaft: Schlaf ist keine Zeitverschwendung

Interview: Immer locker bleiben

Arbeiten und Essen gegen die innere Uhr

Kinder: Wenn Schlafen zum Albtraum wird

Babysitter TV - lieber abschalten

Schlafstörungen - was sind das eigentlich?

 
Seite versenden  
Seite drucken