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Entzündungen sehr gezielt hemmen

Im Körper gibt es ganz bestimmte Stoffe, die für die Übertragung von Signalen zwischen Zellen verantwortlich sind. Diese sogenannten Proteinkinasen sind Enzyme und Enzyme sind an jedem Vorgang beteiligt, der im Körper abläuft. So ist es kein Wunder, dass viele Proteinkinasen auch für das Entstehen von Entzündungen verantwortlich sind. Wissenschaftler haben einen Wirkstoff entwickelt, mit dem sich eine einzelne Proteinkinase mit sehr hoher Selektivät hemmen lässt.

Der menschliche Körper hat insgesamt 518 dieser Enzyme, die in Körperzellen für die Übertragung von Signalen verantwortlich sind. Mindestens 244 davon spielen auch bei Erkrankungen eine Rolle. Wie das passiert? Ist eine Proteinkinase fehlreguliert, trägt sie beispielsweise bei Krebserkrankungen zum Wachstum von Tumoren bei oder sorgt bei Autoimmunerkrankungen für einen ständigen Entzündungsstimulus.

Wissenschaftler der Universität Tübingen können diese Signalübertragung sehr genau unterbrechen, indem sie nur eine einzelne Proteinkinase hemmen. Derzeit sind weltweit 12 Proteinkinase-Hemmer als Arzneimittel zugelassen, die aber stets mehrere Kinasen (bis zu 50) gleichzeitig hemmen. Dies kann bei Krebs sinnvoll sein, führt aber auch zu Nebenwirkungen. Ein gezielteres Eingreifen ermöglicht der Wirkstoff „Skepinone-L“. Als erster Stoff hemmt dieser selektiv eine der zentralen Kinasen im Entzündungsgeschehen, die „p38 MAP-Kinase“. Skepinone-L bilde eine molekulare Grundlage für eine komplett neue Generation von Entzündungshemmern, sagen die Wissenschaftler.

wanc 23.01.2012/ Quelle: Nature Chemical Biology, doi:10.1038/nchembio.761
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