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Schlaflose bekommen eher Diabetes

Wer schlecht schläft, hat ein erhöhtes Risiko, an Diabetes zu erkranken. Insbesondere dann, wenn er auch noch an Übergewicht leidet.

Patienten mit dem obstruktiven Schlafapnoesyndrom (OSAS) scheint das Entstehen von Diabetes mellitus zu begünstigen. Wobei Wissenschaftler betonen, dass dieser Zusammenhang auch in umgekehrter Reihenfolge besteht. Warum sich OSAS und Diabetes Typ 2 sich gegenseitig bedingen können, lässt sich durch zwei Gemeinsamkeiten erklären. Die erste: Patienten mit OSAS als auch Diabetes-Patienten leiden unter einer erhöhten Insulinresistenz, das heißt, dass das Insulin nur eingeschränkt wirkt. Die zweite: Beide Gruppen sind häufig stark übergewichtig.

Dass in diesen Fällen nicht Adipositas die treibende Kraft ist, belegen europaweite Studien. Darin wurde eine deutlich erhöhte Insulinresistenz sowohl bei übergewichtigen als auch bei normalgewichtigen OSAS-Patienten gefunden.

Aus den Gemeinsamkeiten lassen sich auch gemeinsame Therapieanstrengungen ableiten. Übergewichtige Patienten ob mit OSAS oder Diabetes Typ 2 müssen abspecken. Denn der Verlust von Gewicht kann beide Krankheiten bessern helfen.



Berliner Ärzteblatt 08.09.08/ Quelle: Schober, A.-K., Hahn, E.G., Harsch, I.A., Diabetes mellitus Typ 2 und obstruktives Schlafapnoesyndrom, Diabetologie und Stoffwechsel 2008; 3: 241-249
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