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Diabetes vorbeugen: Nach dem Essen spazieren gehen

Eine Typ-2-Diabeteserkrankung lässt sich offensichtlich relativ leicht vermeiden: durch Bewegung. Aber anders als bisher empfohlen, sollen nicht tägliche 30- bis 45-minütige Sporttrainings das Risiko vermindern. Sondern relativ kurze Spaziergängen - jeweils nach dem Essen.

Neue Untersuchungen haben gezeigt, dass kurze Spaziergänge den Blutzucker genauso gut zu kontrollieren helfen, wie eine längere Trainingseinheit. Vor allem bei älteren Menschen kann ein 15 Minuten langer Spaziergang nach jeder Mahlzeit das Risiko verringern, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Wie die George Washington University herausgefunden hat, sind erhöhte Blutzuckerwerte nach einer Mahlzeit eines der größten Rissigen für Typ-2-Diabetes. Der Wissenschaftler Loretta DiPietro, schimpft sogar, dass eine Ruhepause nach dem Essen das Schlimmste sei, was man sich antun könne.

DiPietro betont, dass nach einem Essen der Blutzucker drastisch ansteige. Und dieser hohe Blutzucker nach Mahlzeiten erhöhe das Risiko einer verminderten Glukosetoleranz ganz extrem und steigere damit auch die Gefahr einer Typ-2-Diabetes- und Herz-Kreislauf-Erkrankung. Insbesondere bei älteren Menschen seien durch die Insulinresistenz in den Muskeln und die langsame oder geringe Insulinfreisetzung gefährdet.

Die Forschungsergebnisse zeigen, dass drei Spaziergänge mit einer Länge von 15 Minuten über einen Zeitraum von 24 Stunden den Blutzucker genauso wirksam senken, wie das 45-minütige Gehen. Weil das Abendessen mittlerweile die häufig größte Mahlzeit des Tages sei und daher auch den größten Blutzuckeranstieg verursache, wäre das auch der beste Zeitpunkt für einen Spaziergang.

In der Studie sei der Blutzucker häufig bis in die Nacht und sogar bis zum frühen Morgen angestiegen. Spaziergänge veränderte diese Situation bei den von den Wissenschaftlern untersuchten Personen im Alter von 60 Jahren und älter aber deutlich.

Berliner Ärzteblatt 27.06.2013/ Quelle: George Washington University, pte
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