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Wettsucht: Suchtpotenzial bis hin zur Abhängigkeit
Jugendliche: Wenn Zocken zur Sucht wird

Jugendliche sind zusehends wettsüchtig. Eine Studie ergab, dass ein Drittel pro Woche bis zu zehn Euro investieren. Doch 13 Prozent der Befragten würde wöchentlich auch 20 Euro ausgeben. Wissenschaftler weisen beim Zocken auf ein Suchtpotenzial hin, das bis zur Abhängigkeit führen kann.

Kommerzielles Glücksspiel steht bei Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs. Dies hat eine Studie der Universität Bielefeld ergeben. Das Engagement geht mittlerweile über selbstorganisiertes Kartenspielen mit Geldeinsatz, das bei etwa einem Drittel beliebt ist, hinaus. Dabei liegt die erst im Jahr 2000 in Deutschland eingeführte staatliche "Oddset-Sportwette" mit einer Verbreitung von 18 Prozent bereits auf Platz zwei hinter dem "Rubbel-Lotto" (36 Prozent). In den vergangenen zwölf Monaten haben sich zwölf Prozent aller befragten Jugendlichen an Oddset beteiligt.

Hauptzielgruppe der Oddset-Sportwette sind laut Studie männliche Kinder und Jugendliche. 89 Prozent aller Teilnehmer sind Jungen und nur elf Prozent Mädchen. Auffallend ist auch die Regelmäßigkeit, mit der gewettet wird. Die meisten Jugendlichen reichen wöchentlich ein, einige jedoch auch täglich. Auch der Online-Zugang zu Oddset habe ebenfalls zu einer Zunahme der Nutzung dieser Wettvariante geführt.

Bei den 5.009 befragten Jugendlichen zwischen 13 und 19 Jahren fand das Forscherteam einen Anteil von zehn Prozent, die als "Problemspieler" bezeichnet werden können. In diese Gruppe fallen all jene, die regelmäßig und über einen längeren Zeitraum spielen und hohe Geldeinsätze tätigen. Nach Angaben der Jugendlichen investiert ein Drittel wöchentlich bis zu zehn Euro in die Oddset-Sportwette. 13 Prozent würden sogar 20 Euro pro Woche investieren.

Klaus Hurrelmann von der Uni-Bielefeld weist hier auf ein Suchtpotenzial hin, das bis hin zur Abhängigkeit führen kann. Betroffen davon seien vornehmlich junge Männer in Hauptschulen. Diese Problemspieler würden im Freundeskreis nicht akzeptiert werden und seien häufiger Belastungen ausgesetzt. Im Vergleich zu Normalspielern herrsche bei Problemspielern eine allgemeine Unzufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation vor.

Diese Ergebnisse verlangen laut Uni-Bielefeld nach einer Aufnahme der Diskussion um eine Altersbegrenzung bei kommerziellem Glücksspiel. Im Jahr 2000 war die Debatte um ein Mindestalter zurückgestellt worden.

WANC 05.02.05/pte

Glückspielsucht

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