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Nachts durchschlafen: Für viele ohne Medikamente nicht möglich
Schlafmittel: Vorsicht vor Abhängigkeit

Menschen, die sich nächtelang schlaflos im Bett wälzen, erscheinen sie wie die letzte Rettung: Schlafmittel. Doch Achtung: Synthetische Schlafmittel können schnell abhängig machen. Deswegen raten Ärzte dazu, es erst mit natürlichen Mitteln zu versuchen.

Untersuchungen zeigen, dass etwa ein Viertel aller Deutschen an Schlafstörungen leiden. Um dennoch die verdiente Nachtruhe zu finden greifen nicht wenige zu Pillen, die ihnen der Arzt oder der Apotheker empfohlen hat. Schlafmittel werden anfangs oft eingenommen, um Einschlafschwierigkeiten oder ähnliche Probleme zu bekämpfen. In der Regel führen die Mittel schnell zum ersehnten Schlaf.

Doch Vorsicht! Gerade chemische Einschlafhilfen können den eigenen Schlafrhythmus so nachhaltig beeinflussen, dass man schon nach kurzer Einnahmezeit Schwierigkeiten haben kann, diesen wieder zu erreichen. Die Folge: Um den Schlaf wieder zu erlangen, müssen die Medikamente häufiger eingenommen werden .

Herftig umstritten ist, ob die chemischen Schlafbeschafffer viel zu schnell und großzügig gegeben werden. Denn diese Präparate haben nicht nur ein hohes Abhängigkeitspotenzial sondern können auch erhebliche Nebenwirkungen, wie z.B. Benommenheit, Sehstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten am Tage hervorrufen. Es wird geschätzt, dass rund 1,4 Mio. Menschen in Deutschland arzneimittelabhängig sind; 1,1 Mio. Menschen davon von Schlafmitteln, so genannten Benzodiazepinen. (Quelle: Drogen-Aufklärung)

Deshalb empfehlen Schlafmediziner, erst einmal andere Wege zur verdienten Nachtruhe zu suchen. Dazu gehört, die
Gründe für die Schlaflosigkeit zu ermitteln. Schlafhemmer können beispielsweise falsche Ernährungsgewohnheiten, zu wenig Bewegung oder das Schlafzimmer sein.

Erst dann kommt der Rat der Gesellschaft für Gesundheit und Ernährung e.V. aus Köln zum Tragen: "Bei Einschlafproblemen sollte eine Therapie mit natürlichen Mitteln zuerst ausprobiert werden." Damit meinen die Experten natürliche Schlafmittel. Das bekannteste ist der Baldrian. Seit Jahrhunderten wird er eingesetzt, um den Schlaf anzustoßen. Er soll die übererregten Nervenzellen hemmen und vor all zu starken Reizen, die das Einschlafen verhindern, abschirmen.

Es gibt Studien, die zeigen, dass Baldrain die Einschlafzeit verkürzt und  Schlafqualität auf Dauer verbessert. Allerdings setzt die Wirkung erst nach einigen Tagen ein und länger als
drei bis vier Wochen sollte man auch Baldrian nicht einnehmen.

WANC 07.05.04/pte

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