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"Die kulturelle Herkunft ist immer ein Faktor für Abhängigkeit"
Drogen: Kultur Faktor für Abhängigkeit

Auch das kulturelle Umfeld kann erheblichen Einfluß auf den Drogenkonsum haben. Auf dem Internationalen Suchtkongress für Prävention und Therapie forderten Experten, die Herkunft eines Menschen viel stärker in eine Suchtbehandlung einfließen zu lassen.

"Die kulturelle Herkunft ist immer ein Faktor für Abhängigkeit", sagte Robert Newman, Direktor des Edmond de Rothschild Beth Israel Medical Center in New York. Abhängigkeiten entstehen nicht nur durch spezielle Erlebnisse sondern auch durch genetische-, kulturelle- und Umweltfaktoren. Drogenkonsum und Abhängigkeit können als Konsequenzen einer schon existenten psychischen Krankheit entstehen.

Oft wird Selbstmedikation angewendet um die Tatsache, dass es sich um eine Sucht handelt, zu verdrängen. "Personen, die starken Belastungen ausgesetzt werden, wie MigrantInnen, Flüchtlinge und traumatisierte Personen (PTSD) sind stark Drogen gefährdet", betonte Alfred Uhl vom Anton-Proksch-Institut.

Und Max Friedrich, Neurologe und Psychiater an der medizinischen Universität Wien, fügte hinze:."Posttraumatische Ereignisse und Belastungen in der Kindheit können sich als Abhängigkeiten bei Jugendlichen manifestieren. Traumen werden getrennt in akute und chronische und es ist wichtig das Entwicklungsstadium des Traumas zu erkennen".

Die Wissenschaftler wollen erreichen, dass die ethnische Herkunft in die Therapie eingebunden wird. Kooperationen in der Suchtforschung mit unter anderem Vietnam, China und Russland können helfen. Da zum Beispiel in Russland über zwei Mio. Menschen opiumsüchtig sind, bestehen in den genannten Gebieten bereits zahlreiche Erfahrungen mit Entzügen. Prävention ist auf Ebene der Erwachsenenbildung geplant: Aufklärende Filme über Alkoholismus, wie "Mundl - Ein echter Wiener geht nicht unter", sollen über die Massenmedien das Problem der Abhängigkeiten vermitteln.

WANC 13.09.04/pte
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