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Stress in der Arbeit: Sehr belastend für ein Viertel der Beschäftigten
Stress im Job: Jeder Dritte leidet darunter

Zeit- und Termindruck in den Betrieben macht vielen Mitarbeitern zu schaffen. Ein Drittel leidet stark darunter, 25 Prozent empfindet den Stress sogar als sehr belastend.

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz stellen für viele Beschäftigte ein erhebliches Problem dar. Insbesondere belastet die in vielen Betrieben zunehmende Arbeitsintensität viele Mitarbeiter. Fast jeder Dritte leidet stark unter Hektik, Zeit- und Termindruck. Mehr als jeder Vierte erlebt das geforderte Arbeitstempo und den Leistungsdruck, dem er sich am Arbeitsplatz ausgesetzt sieht, sogar als sehr belastend. Das ist ein Ergebnis einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), die auf Ergebnissen von 30.000 Mitarbeiterbefragungen beruht.

Trotz des Trends zur Informations- und Dienstleistungsgesellschaft und den daraus resultierenden veränderten Anforderungen, spielen nach wie vor auch körperliche Belastungsfaktoren an vielen Arbeitsplätzen eine wichtige Rolle. Dies gilt insbesondere für das produzierende Gewerbe. Mehr als jeder fünfte Befragte fühlt sich durch schwere körperliche Arbeit stark belastet. Auch einseitige körperliche Beanspruchungen, wie ständiges Stehen (31%) sind weit
verbreitet.

Trotz der vielfältigen Belastungen wird die Arbeit von den meisten Beschäftigten jedoch insgesamt positiv bewertet. Auch das Betriebsklima wird hinsichtlich des Verhältnisses zu den Kollegen überwiegend positiv beurteilt. Das Gros der Befragten (81%) fühlt sich in der Regel von den Kollegen am Arbeitsplatz anerkannt und kann mit der Unterstützung der Kollegen rechnen, wenn Hilfe benötigt wird.

Der Umgangsstil zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern wird von der Mehrheit der Befragten als kollegial bewertet. Bemängelt wird allerdings, dass häufig die Vorgesetzten zu wenig Zeit  haben für die Anliegen der Mitarbeiter. Auch fehlt es oft an ausreichender Anerkennung und Förderung.

Bei den gesundheitlichen Beschwerden, dominieren Muskel- und Skeletterkrankungen. Fast jeder Zweite (47%) leidet häufig unter Rückenschmerzen. Besorgnis erregend sei, dass dies auch bereits für
ein Drittel der Befragten unter 20 Jahren gelte. Weiter klagt ein erheblicher Teil der Befragten über Befindlichkeitsstörungen und psychovegetative Probleme. Fast jeder Dritte leidet häufig unter Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Auch Stresssymptome wie Nervosität, Unruhe und Reizbarkeit seien weit verbreitet.

Die zehn häufigsten gesundheitlichen Probleme werden von mindestens jedem zweiten Befragten in Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz gebracht. Insbesondere bei Stresssymptomen, Befindlichkeitsstörungen und muskulo-skelettalen Beschwerden spielen aus Sicht der Befragten arbeitsbedingte Einflüsse häufig eine Rolle.

Mehr als jeder Fünfte (22 %) der befragten Arbeitnehmer ist der Ansicht, dass seine gesundheitlichen Beschwerden durch Veränderung der Arbeitsbedingungen reduziert werden könnten. 44% halten dies zumindest teilweise für möglich.

Bei den von den Befragten vorgeschlagenen Verbesserungen der gesundheitlichen Situation am Arbeitsplatz spielt das Verhältnis zum Vorgesetzten eine zentrale Rolle. 34% wünschen sich "mehr Einsatz der Vorgesetzten für die Mitarbeiter". Mehr als jeder Fünfte hält klärende Gespräche mit den Vorgesetzten für sinnvoll und wünscht sich ein anderes Vorgesetztenverhalten.

Daneben werden vor allem gesundheitsbezogene Angebote wie "Informationen über gesundes Verhalten am Arbeitsplatz" (34%) und "Gesundheitskurse für Mitarbeiter" (24%) als Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation am Arbeitsplatz vorgeschlagen.

Als weitere Maßnahmen werden von etwa jedem fünften Befragten technische Verbesserungen und Hilfen sowie eine andere Arbeitsorganisation und Arbeitsplatzgestaltung für sinnvoll gehalten. 17% der Befragten halten Verbesserungen im Bereich des Nichtraucherschutzes für erforderlich.

WANC 15.04.05
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