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Angststörungen treten immer zusammen mit körperlichen Symptomen auf: Herzklopfen, Brustschmerz, Atemnot, Schwindel, Schweißausbrüche.
Angststörungen: Frauen leiden doppelt so häufig wie Männer daran

Jeder Siebte leidet im Laufe seines Lebens an einer Angststörung - Frauen doppelt so oft wie Männer. Damit ist sie die häufigste psychische Erkrankung bei Frauen, bei Männern die zweithäufigste. Mit einer Verhaltenstherapie läßt sich eine Angststörung in bis zu 80% der Fälle heilen.

Noch Ende der 90er dauerte es oft Jahre, ehe die richtige Diagnose gestellt wurde. Heutzutage geht das schneller, "weil die Krankheit bekannter geworden ist", sagt Dr. Gabriele Hiller, Oberärztin in der Medizinisch-Psychosomatischen Klinik Roseneck in Prien/Chiemsee.

Angststörungen treten immer zusammen mit körperlichen Symptomen auf: Herzklopfen, Brustschmerz, Atemnot, Schwindel, Schweißausbrüche. "Die Ursache ist noch unklar, doch es fällt auf, dass der ersten Attacke meist heftiger Stress oder ein Umbruch vorausgeht: der Tod einer nahe stehenden Person, eine Scheidung, aber auch Positives, wie die Geburt eines Babys", so Hiller.

Die wenigsten Betroffenen können ihr Problem richtig einordnen. Häufig meinen sie, beispielsweise an einer Herzattacke oder einem Schlaganfall sterben zu müssen, fürchten eine neue Panikattacke und gehen wegen der "Angst vor der Angst" kaum noch aus dem Haus. Unbehandelt sei eine Angststörung kaum zu überwinden, so Hiller, "mit Verhaltenstherapie aber zu 80 Prozent heilbar." Auf Beruhigungsmittel verzichten moderne Therapeuten möglichst, da die Medikamente die Angst nur kurzfristig lindern und abhängig machen. Antidepressiva können begleitend sinnvoll sein.

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