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Schlafende
Gesunder Schlaf trotz Stress: Pflanzliche Mittel nehmen Rücksicht auf die Schlafphasen (Foto: DAK/Schläger)
Stress und Trübsinn: Helfer aus der Natur

Pflanzen-Arzneien helfen gegen Stress und Trübsinn. Sie stoßen den Schlaf auf milde Weise an und erleichtern einen natürlichen Schlafrhythmus. Die Gefahr einer Gewöhnung besteht nach Ansicht der Experten nicht.

Auslöser für Stress gibt es in der modernen, hektischen Gesellschaft zuhauf. Ärger am Arbeitsplatz oder in der Familie, Termindruck, aber auch die zunehmende Angst um den Job lassen den Körper rebellieren, rauben uns den Schlaf, machen uns nervös und unruhig. Untersuchungen zeigen: Die Bundesbürger schlafen heute etwa eine halbe Stunde weniger als noch vor 20 Jahren. Damals stöhnte nur jeder Fünfte über einen Mangel an Zeit, Ende der Neunziger Jahre war es schon jeder Vierte.

Ein ausreichend langer und erholsamer Schlaf ist aber notwendig, um sich geistig und körperlich zu regenerieren. Schlafstörungen verstärken die Erschöpfung am Tage, machen antriebslos und unkonzentriert – und führen so oft zu neuerlichem Stress. Viele greifen in ihrer Not zu chemischen Schlafmitteln, die möglichst rasch helfen sollen. Das Einschlafen klappt dann meist auch wieder ganz gut, doch der Schlaf wird oft nicht als erholsam empfunden. Solche Medikamente nehmen keine Rücksicht auf die natürlichen Schlafphasen und steigern möglicherweise das Risiko, dass man ohne sie gar nicht mehr schlafen kann.

Pflanzliche Schlaf- und Beruhigungsmittel stoßen den Schlaf hingegen auf mildere Weise an und erleichtern einen natürlichen Schlafrhythmus, betont das Deutsche Grüne Kreuz. Die Gefahr einer Gewöhnung gibt es bei ihnen nicht. Beruhigung und das Auffrischen der Energiereserven lassen sich am besten durch eine Zwei-Phasen-Therapie erreichen. Sehr gut bewährt hat sich dafür die Kombination verschiedener Arzneipflanzen wie Baldrian, Johanniskraut und Melisse.

Der Echte Baldrian (Valeriana officinalis) entfaltet seine spannungslösende Wirkung bereits vom ersten Tag an. Nervosität, Unruhe und Einschlafstörungen bessern sich innerhalb einer Woche; auch die körperlichen Stresssymptome werden positiv beeinflusst. Ein großer Vorteil: Baldrian beruhigt zwar, macht aber nicht müde. Man kann also ohne Bedenken Autofahren oder schwierige Arbeiten ausführen.

In der zweiten Phase der Behandlung geht es darum, neue Energie zu tanken. Keine andere Heilpflanze ist dafür besser geeignet als das Johanniskraut (Hypericum perforatum). Wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Johanniskraut die Botenstoffe im Körper wieder ins Gleichgewicht bringt. Es wirkt stimmungsaufhellend, bringt die Lebensfreude zurück. Johanniskrautextrakte werden deshalb häufig auch mit Erfolg bei leichten bis mittelschweren Depressionen eingesetzt.

Ergänzen kann man die Stressbehandlung durch die Melisse (Melissa officinalis). Ihre ätherischen Öle lösen Krämpfe, fördern die Verdauung und helfen so insbesondere bei nervösen Magen-Darmbeschwerden.

Mit Sedariston-Präparaten aus Baldrian und Johanniskraut sowie plus Melisse, ob in der Zweifach- oder Dreifachkombination, lässt sich ein breites Spektrum psychischer und körperlicher Stresssymptome wirkungsvoll und vor allem gut verträglich lindern. Wie immer bei naturmedizinischen Arzneimitteln sollte man auch hier auf hohe Qualität und einen standardisierten Wirkstoffgehalt achten.

WANC 27.10.05/dgk
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