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Ursachen für Zahlprobleme können im Seelischen liegen
Zähne und Seele hängen viel enger zusammen als man meint

Zähne können Geschichten von der Seele erzählen - und sie leiden mit. Wer unter großem Druck steht, bei Prüfungen, bei Lebenssorgen, in Partnerschaftsproblemen, wer Angst um seine Zukunft oder seine Gesundheit hat, der neigt dazu, sich zu verspannen. Das ist ganz normal - und die Anzahl der Menschen, die unter solchen Spannungen stehen, war schon immer nicht klein, heute ist sie offensichtlich größer denn je.

Weit mehr Patienten haben keine körperlich-krankhaften Ursachen für ihre Zahnprobleme, sondern die Ursache liegt im Bereich des Seelischen. Heute muss man offenbar "groß und stark" sein - viele Menschen schenken ihrer Seele, ihrem gefühlsmäßigen Wohlbefinden oft nicht die gleiche Aufmerksamkeit wie ihrem Körper.

Wer zu sehr unter Druck steht und nicht weiß, wie er ihn los wird, wer deshalb beispielsweise Zahn-, Kiefer- oder Kopfschmerzprobleme hat, dem wird auch ein mit modernsten Geräten ausgerüsteter Zahnarzt nicht helfen können. Körper und Seele sind eins - deshalb müssen auch Körper und Seele zusammen behandelt werden, wenn das System aus dem Lot ist. 

In manchen Fällen aber ist die Körper-Seele-Einheit auf der Seelenseite so sehr aus den Fugen geraten, dass eine zahnärztliche Behandlung keinerlei Lösung bringt. In diesen Fällen ist eine ganzheitliche Zusammenarbeit von Zahnarzt, geschultem Therapeut und Patient oft der einzige Weg, den Druck zu erkennen und abzubauen. Und erst dann können die Zahnprobleme dauerhaft gelöst werden.

Jede Art von Verspannungen können zu den unterschiedlichsten Folgen führen - auch im Mund. Davon weiß nicht nur der Volksmund zu berichten: "Zähne zusammenbeißen" heißt es da beispielsweise, und: "Probleme durchkauen", oder "verbissen" an eine Aufgabe herangehen.

Schon vor rund einhundert Jahren wurden Zusammenhänge von Belastungen der Menschen und den Auswirkungen auf ihre Zähne festgestellt und weiter erforscht. 1987 wurde sogar eine eigene Fachgesellschaft gegründet, die sich in der Dachorganisation der zahnärztlichen Wissenschaft in Deutschland mit solchen psychosomatischen Zusammenhängen und Lösungswegen für die Patienten befasst. Psychosomatik bedeutet die Verbindung von Konflikten, die "psychische" Seite, mit den körperlichen, den "somatischen" Auswirkungen.

Wenn man tagsüber, oft aber auch nachts und meist unbewusst, seine Zähne zusammenpresst, wird eine enorme Kraft ausgeübt. Wenn man richtig fest zusammenbeißt, entsteht auf den Backenzähnen leicht ein Druck von bis zu 40 Kilo pro Quadratzentimeter!

Die Folgen: Die Zahnwurzeln im Kiefer werden extrem belastet und drücken auf den Knochen, die Kaumuskulatur verspannt und verhärtet sich. Anhaltende Kiefergelenks, Gesichts- oder Kopfschmerzen können das einzige sein, was der Patient verspürt. Bei einer zahn/ärztlichen Untersuchung wird man - wenn man nicht auf die Ursache und die Wirkung achtet - zunächst möglicherweise erst einmal nichts finden.

Viele Menschen verarbeiten den Druck, unter dem sie stehen, auch nachts, indem sie diese Probleme "durchkauen" und mit den Zähnen knirschen. Die Folge: Zuerst werden die Höcker auf den Zähnen, dann die Zahnoberflächen selbst durch den ständigen Knirschprozess abgerieben - Zahnärzte können das an unnatürlich glatt polierten Kauflächen erkennen.

Hinter dauerhaften und schwer zuzuordnenden Schmerzen, zumal wenn sie nicht auf eine bestimmte Stelle reduziert sind, können rheumatische Erkrankungen stecken - aber auch große Belastungen.

WANC 31.03.05/pte
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