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Ist Kupfer eine Gefahr für das Gehirn?

Kupfer kann zum Entstehen von Alzheimer beitragen, das behaupten jedenfalls US-Wissenschaftler. In Versuchen stellten sie fest, dass kupferhaltige Ernährung die Prozesse fördert, die zu den katastrophalen Ablagerungen und Entzündungen führen, die das Gehirn zerstören. Es gibt aber auch gegenteilige Studienergebnisse.

In der US-Studie hatte sich durch eine entsprechende Ernährung Kupfer im Gehirn angesammelt. Das hatte zur Folge, dass sich das Protein Beta-Amyloid kaum noch abbaute. Beta-Amyloid lagerte sich dann im Gehirn ab. Diese Ablagerungen werden von vielen Ärzte als Ursache für das Entstehen von Alzheimer gemacht, weil sie nicht nur zu einer Zerstörung von Gehirnzellen führen, sondern auch zu Entzündungen, die die Leistungsfähigkeit des Gehirns schwinden lassen.

Kupfer wird über Leitungswasser, das durch Kupferleitungen fließt, rotes Fleisch, Krustentiere, Obst und Gemüse aufgenommen. Bei den Versuchen mit  Mäusen beeinflußte das Kupfer den Schutzmechanismus des Gehirns, die Blut-Hirn-Schranke. Das sorgte bei den Mäusen dafür, dass sich das Metall in den Blutgefäßen des Gehirns ansammelte.

Zu komplett anderen Ergebnissen ist eine Studie der Freien Universität Berlin im Jahr 2005 gekommen. In den Untersuchungen ermittelten die Wissenschaftler, dass in den Gehirnen von Patienten mit Alzheimer viel weniger Kupfer vorhanden war, als bei gesunden Menschen. Weniger Kupfer förderte die Bildung von Plaques-Ablagerungen, die letztlich die Hirnzellen zerstören.

Zu ähnlichen Folgerungen sind im übrigen Mediziner der Universitätsklinik des Saarlandes gekommen. Kupfermangel führte zum Auftreten alzheimer-typischer Symptome. Wurde Zellen allerdings Kupfer zugeführt, desto weniger der Beta-Amyloied-Ablagerungen entstanden.

Berliner Ärzteblatt 20.08.2013/ Quelle: PNAS 2013, pte

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