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Antipsychotika: Vorsicht Blutgerinnsel

Patienten, die antipsychotische Medikamente einnehmen müssen, haben eine erhöhte Gefahr für gefährliche Blutgerinnsel, beispielsweise eine tiefe Beinvenenthrombose. Derartige Medikamente werden Menschen mit Schizophrenie oder bipolaren Störungen verschrieben.
 
Das Problem tritt vor allem bei Antipsychotika der neueren Generation auf. Betroffene Patienten freuen sich zwar über insgesamt weniger Nebenwirkungen. Inzwischen zeigen die Erfahrungen jedoch, dass sie in den Bereichen Gewichtszunahme und Entstehung von Diabetes ihre Schwächen haben.

Analysiert wurden die Daten von 25.000 Patienten. Fast 16.000 litten an einer tiefen Beinvenenthrombose und 9.000 an einem Gerinnsel in der Lunge (Lungenembolie). Patienten, denen die neueste Generation der antipsychotischen Medikamente verschrieben worden war, mussten mit einem um 73% erhöhten Risiko für ein Blutgerinnsel rechnen. Zum Vergleich: Andere Antipsychotika erhöhten das Thromboserisiko um "nur" 28%.

Die Wissenschaftler konnten erkennen, dass das größte Risiko für ein Gerinnsel unmittelbar nach dem Beginn der Einnahme bestand. Sie beruhigen Patienten aber auch, weil insgesamt nur einige geringe Zahl von Betroffenen ein Gerinnsel entwickeln. Allerdings raten sie, Risikopersonen zu identifizieren und genau zu überwachen. Das sei schon deshalb geboten, weil in anderen Studien derartige Medikamente das Risiko für einen Schlaganfall erhöht hätten.

Berliner Ärzteblatt 27.09.10/ Quelle: British Medical Journal, University of Nottingham, SpringerMedizin, pte
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