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Wer Freunde hat, wird seltener depressiv

Freunde können das Leben nicht nur schöner machen, sondern auch die Gesundheit erhalten. Das gilt insbesondere für psychische Erkrankungen. Wer unter einem Mangel an sozialen Beziehungen leidet, der leidet oft auch unter Depressionen. Erfreulich ist: Freunde und ein soziales Netz schützen dagegen vor psychischen Erkrankungen.

Peter Fischer, Leiter der Psychiatrischen Abteilung am Wiener SMZ Ost - Donauspital sagt, dass es konkret darum geht, wie viele Stunden man am Tag mit Freunden oder Bekannten verbringt. Nur enge Freundschaften und soziale Kontakte könnten dabei helfen, nicht an einer Depression zu erkranken. Als Beispiel nennt Fischer Bangladesh. Das arme Land habe eine der niedrigsten Depressionsraten in der gesamten Welt. Fischer ist sicher, dass dafür die funktionierenden sozialen Kontakte in der Großfamilie verantwortlich sind, die dort noch immer eine ganz wichtige Rolle spiele.

Im Gegensatz dazu, nehmen Depressionen in der industrialisierten Welt stark zu. Neben vielen anderen Gründen würde aber auch der Mangel an Freundschaften und engen sozialen Bindungen dafür sorgen, dass die Diagnose Depression immer häufiger gestellt werde. 



Berliner Ärzteblatt 28.07.10/ Quelle: Donauspital  - Sozialmedizinisches Zentrum Ost, pte
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