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Vitamin D: Keine Hilfe gegen Depressionen

Ein Mangel an Vitamin D könnte - so mutmaßen viele selbsternannte Exprten - zu Depressionen führen. Genau genommen nennen sie sich saisonal abhängige Depressionen (SAD), im Umgangsdeutsch auch Winterdepression bezeichnet, die durch zu wenig Sonne hervor gerufen werden. Sabine M. berichtet denn auf Vitamin-d3-experte.com auch gleich, was dagegen hilft: Vitamin D schlucken. Eine Studie lässt nun Zweifel aufkommen, ob die Einnahme von Vitamin D Depressionen reduzieren kann.

Prof. Dr. Jonathan A. Shaker vom medizinischen Zentrum der Universität Columbia, haben Studien mit insgesamt etwa 3.200 Betroffenen ausgewertet. Bei diesen Personen wurde der Effekt der Vitamin D-Supplementierung auf eine Depression mit keiner zusätzlichen Gabe von Vitamin D verglichen. Dabei fand er heraus, dass die Verbesserung der Depression durch Vitamin D-Medikamente insgesamt nur gering als klinisch nicht bedeutend einzustufen ist.

Shaker ermittelte aber auch, dass es durchaus Unterschiede gab. So ergab die Analyse einer Patientenuntergruppe mit einer schweren Depression, dass die zusätzliche Verabreichung von Vitamin D zusätzlich zu einer traditionellen antidepressiven Medikation, möglicherweise einen "moderaten" Effekt - also eine leichte Besserung - haben könnte. Bei Patienten mit einer leichten Depression, die ebenfalls Antidpressiva und Vitamin D erhielten, war die Wirkung dagegen kaum feststellbar.


Berliner Ärzteblatt 24.03.2014/ Quelle: Psychosomatic Medicine

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