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Wer sich sozial benachteiligt und einsam fühlt, erkrankt häufig an Depressionen  (Foto: TK)
Wer sich sozial benachteiligt und einsam fühlt, erkrankt häufig an Depressionen (Foto: TK)
Sozial benachteiligt und einsam: Das lässt die meisten depressiv werden

Die Zahl der Menschen, bei denen der Arzt die Diagnose Depression stellt, nimmt weiter zu. Im Jahr 2007 betraf es rund 10% aller erwachsenen Patienten in Deutschland. Wer davon betroffen ist, entscheiden verschiedene Einflussgrößen, vor allem aber, ob jemand sozial am Rand steht oder sich einsam fühlt.

Depressionen gehören weltweit zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Die Erkrankung beeinflußt die betroffenen Menschen ganz erheblich: Sie verschlechtert das individuelle Wohlbefinden und das alltägliche Leben. Als „Begleiterkrankung“ chronischer Krankheiten  kann sie die Behandlungsergebnisse deutlich verschlechtern. In der Gefährdung gibt es ausgeprägte regionale Unterschiede: Während in Landshut fast jeder fünfte Patient betroffen war, wurde eine Depression auf Rügen, in Dessau-Roßlau und in Wittenberg nur bei jedem zwanzigsten Patienten dokumentiert. Besonders hoch ist die Häufigkeit von Depressionen in zwei Gebietstypen: In städtischen Gebieten, sowie in ländlichen westdeutschen Räumen. Auch zeigen sich Depressionen häufiger in Regionen mit einem höheren Anteil an sozial schlechter gestellten oder alleinlebenden Menschen.
 
Frauen sind von Depressionen doppelt so häufig betroffen wie Männer.  Die Häufigkeit einer Erkrankung nimmt bis zum 60. Lebensjahr zu, fällt im Renteneintrittsalter deutlich ab und steigt ab dem 70. Lebensjahr wieder an.

wanc 29.05.2012/ Quelle: Versorgungsatlas
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