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Bei Demenz kann Ergotherapie helfen

Ergotherapie will nicht nur die Bewegungsabläufe des Körpers schulen, sondern auch Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Koordination verbessern. Eine Auswertung von Studiendaten hat ergeben, dass eine angepasste Ergotherapie auch bei mittlerer bis schwerer Demenz helfen kann.

Die positiven Auswirkungen der Ergotherapie beziehen sich auf drei Bereiche. Ergotherapie stimuliert die geistige Leistungsfähigkeit durch das Training geistiger Funktionen wie Konzentrationsfähigkeit oder Gedächtnis. Dadurch kann bei leichter bis mittlerer Demenz der geistigen Abbau verzögert und Verhaltensauffälligkeiten wie Aggression vermindert werden. Bei schwerer Demenz ist sie in diesem Bereich aber kaum wirksam.

Ergotherapie stimuliert die Sensorik. Durch beispielsweise Licht, Musik oder Duft erfolgt eine Sinnesanregung und verstärkte Reizwahrnehmung. In diesem Bereich zeigt sie positive Effekte in allen drei Stadien der Demenz, z.B. beim Sozialverhalten und täglichen Aktivitäten.

Ergotherapie trainiert geistige wie körperliche Funktionen und Fertigkeiten. Sie kann in Kombination mit anderen Verfahren Lebensqualität, Stimmung und Gesundheitszustand verbessern.

Was Ergotherapie zu leisten vermag, belegt das Ergebnis einer Studie. Die sagt nämlich, dass durch Ergotherapie eine Heimeinweisung um 1,5 Jahre verzögert werden kann.

Berliner Ärzteblatt 06.08.2013/ Quelle: DIMDI, HTA-Bericht 129
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