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Konzentrations- und Gedächtnisstörungen: Anhaltspunkte für schizophrene Erkrankungen

Bei der Früherkennung von schizophrenen Erkrankungen könnten Störungen von Konzentration und Gedächtnis können auf das Frühstadium einer schizophrenen Erkrankung hinweisen. Ein Forscherteam hat in einer Studie herausgefunden, dass diese sogenannten kognitiven Störungen als ein Merkmal von Schizophrenie gelten.

Untersucht wurden 1188 Hochrisikopatienten und 1029 gesunde Kontrollpersonen. Dabei wurde nachgewiesen, dass die Hochrisikopatienten deutliche neurokognitiven Beeinträchtigung aufwiesen; besonders beim Gedächtnis und der Sprachkompetenz zeigte sich das deutlich. Da die bisherigen klinischen Hochrisiko-Kriterien noch ungenügend sind, können solche Anhaltspunkte die Früherkennung von Psychosen und präventive Interventionen möglicherweise verbessern, hoffen Psychiater.

Über die Entwicklung solcher kognitiven Defizite, angefangen bei der ersten psychotischen Episode über den folgenden Verlauf der Erkrankung, ist noch wenig bekannt. So fragt man sich, ob die kognitiven Störungen im Lauf der Zeit gleich bleiben oder sich verschlechtern. Ebenfalls unklar war, inwieweit die beobachteten Defizite mit der Anfälligkeit von Menschen für Psychosen zusammenhängen und ob sie möglicherweise zur Früherkennung der Krankheit dienen können.

Die Untersuchung wirft auch ein neues Licht auf die zugrundeliegenden Mechanismen der schizophrenen Psychose, die weltweit etwa jede hundertste Person erleidet. Betroffene hören zum Beispiel Stimmen, die sonst niemand vernimmt, oder glauben wahnhaft, dass sie verfolgt werden. Ihr manchmal verändertes Verhalten und ihre Ängste können ihr Umfeld befremden und zur sozialen Isolation führen. Früher wurde Schizophrenie oft erst nach vielen Krankheitsjahren diagnostiziert, wobei heute Früherkennungszentren frühzeitige Diagnosen ermöglichen.

wanc 07.06.12/ Quelle: Archives of General Psychiatry. Arch Gen Psychiatry. 2012;69(6):562-571
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