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Nächtliche Atemstörungen beeinträchtigen die geistige Leistungsfähigkeit

Mediziner nennen es Schlafapnoe-Syndrom und meinen damit „organisch begründete schlagbezogene Atemstörungen“. Es handelt sich dabei um ein Zusammenspiel von Schnarchen, das zu einer zunehmenden Erschlaffung der Rachenmuskulatur führt, wodurch die Luftwege versperrt werden, und dem dadurch herbei geführten Atemstillstand (Apnoe). Eine Schlafapnoe wirkt sich auf die Leistungsstärke des Gehirns aus.

Dass es einen Zusammenhang zwischen Schnarchen sowie  Atemstillständen und dem Entstehen von Demenzen und anderen Einschränkungen der Gehirnleistung gibt, hat jetzt die Auswertung von Daten aus 14 wissenschaftlichen Studien ergeben. In diesen Studien waren insgesamt fast 4,3 Mio. Männer und Frauen eingeschlossen.

Es zeigte sich, dass eine Schlafapnoe das Risiko für ein Abnehmen der geistigen Leistung um durchschnittlich 26% erhöhte. In den einzelnen Studien war das Risiko für das Abfallen der geistigen Leistungsfähigkeit um zwischen 5% und 50% gesteigert. Atemstillstände schädigen auch die Bereiche des Gehirns, die die exekutiven Funktionen - dazu gehören Impulskontrolle und emotionale Selbstkontrolle, bewusste Aufmerksamkeitssteuerung, Koordination von Handlungen, motorische Umsetzung - steuern und kontrollieren.

12.10.2017 cs/ Quelle: JAMA Neurol.

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