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Körperliche Fitness beugt mentalen Problemen vor

Jugendliche, die sich bis zu ihrem 18 Lebensjahr in einer guten körperlichen Verfassung befinden, scheinen im späteren Leben weniger anfällig für Selbstmord zu sein. Wie eine Studie scheint, kann körperliches Training helfen, psychischen Problemen vorzubeugen.

Fitte Teenager begehen offenbar seltener Selbstmord. In einer Studie haben Wissenschaftler über 1,1 Mio. Männer beobachtet. Dabei stellte sich heraus, dass Kinder und Jugendliche, die bis zu ihrem 18 Lebensjahr Sport betrieben und trainiert hatten, waren weniger anfällig für mentale Probleme und begingen in späteren Jahren ihres Lebens viel seltener Selbstmord. Das Risiko der Erwachsenen, die als Teenager weniger fit gewesen waren, lag um das 1,8-Fache höher. Die höhere Selbstmordgefahr ließ sich auch noch 42 Jahre, nachdem die Betroffenen ihre Wehrdiensteignungsprüfung hinter sich gebracht hatten, nachweisen.

Die Wissenschaftler sagen, dass die Studie belege, dass körperliche Fitness einen positiven Effekt auf die Gehirnfunktionen hat, weil sie insbesondere die Bildung von Nervenzellen fördert. Vor allem in jungen Jahren sei das entscheidend, weil sich dann das Gehirn entwickele und soziale wie emotionale Fähigkeiten geprägt würden.

Die Studie wie auch Erkenntnisse aus Untersuchungen des Jahres 2012 würden belegen, dass körperliche Fitness im Heranwachsendenalter das Risiko schwerer Depressionen im Alter vermindern könne. Warum das so ist, begründet die Leiterin der Studie, Maria Åberg, so: "Sport scheint das Gehirn widerstandsfähiger gegen unterschiedliche Arten von Stress zu machen."

Berliner Ärzteblatt 01.07.2013/ Quelle: Psychological Medicine
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