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Stress ruft psychosomatische Beschwerden hervor

Langanhaltender Stress wirkt sich negativ sowohl auf die geistige wie auf die körperliche Gesundheit aus. Eine Studie hat an Frauen die Folgen von Stress beobachtet. 40% entwickelten unter Stress psychosomatische Beschwerden.

Wissenschaftler Universität Götheborg haben 1462 Frauen im Alter zwischen 38 und 60 Jahren seit 1968 beobachtet. Dabei wurden folgende Daten erhoben: z.B. mentaler Stress, psychosomatische Symptome, Rauchen, körperliche Bewegung, Cholesterin, Gewicht, Blutdruck. Die Frauen, die über eine hohe Stressbelastung klagten, hatten das 1,85-fache Risiko auch Unterleibsschmerzen zu bekommen, das 2,04-fache Risiko für Kopfschmerzen und Migräne, das 1,75-fache Risiko für Infektionen und das 1,7-fache Risiko für Muskel-Skelett-Erkrankungen. Und zwar im Vergleich zu Frauen, die keine Probleme mit Stress hatten.

Die Frauen, die unter Stress litten, zeigten zu 40% psychosomatische Symptome im Form von Bauchschmerzen sowie Glieder- und Muskelschmerzen der Muskeln. 28% bekamen Migräne und Kopfschmerzen sowie Magen-Darm-Probleme.

Es stellte sich heraus, dass einige Frauen, die Anfang zwar Stress hatten, aber dadurch keine geistigen oder körperlichen Probleme empfanden, innerhalb von zwölf Jahren dann doch derartige Schwierigkeiten bekamen. Die Langzeitwirkung von Stress machte sich bei diesen Frauen bei 27% in Form von neu auftretenden Glieder- und Muskelschmerzen bemerkbar, bei 15% in Form von Kopfschmerzen sowie Magen-Darm-Problemen.

Langanhaltender Stress bedeutete ein erhöhtes Risiko für eine frühzeitigen Tod. Anfällig für Stress waren vor allem Frauen, die allein lebten, die ihre Arbeit zu Hause erledigten und die rauchten.


Berliner Ärzteblatt 05.06.2013/ Quelle: International Journal of General Medicine
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