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In der Jugend stressanfällig - im Alter erhöhtes Risiko für Bluthochdruck und Diabetes

Wer anfällig für Stressattacken ist, dessen Gesundheit ist insgesamt anfällig. Stress, das haben verschiedene Studien ergeben, kann das Herz ramponieren. Neue Untersuchungen belegen jetzt, dass mangelnde Widerstandskraft gegen Stress (Resilienz) in jungen Jahren im Erwachsenenalter zu Problemen mit dem Blutdruck und Diabetes führen können.

Ausgewertet wurden die Kankheitsdaten von fast 1,6 Mio. Schweden, die im Zeitraum 1969 bis 1997 zum Militärdienst eingezogen worden waren. Die Beobachtung der zu Beginn 18-jährigen reichte bis 2012 und einem maximalen Alter von 62 Jahren. Diese wurden einer psychologischen Begutachtung unterzogen und andere Gesundheitsdaten - z.B. der Blutdruck - erfasst. Beim Start der Studie litt keiner der Jugendlichen unter Blutdruck, bis zum Ende wurde bei  insgesamt 93.028 Männern Bluthochdruck diagnostiziert.

Es stellte sich heraus, dass diejenigen die im Alter von 18 Jahren unter einer geringen Widerstandskraft gegen Stress litten, im Erwachsenenalter besonders häufig an hohem Blutdruck erkrankt waren. So war es für die, die sich in einem geringen Resilienzbereich befanden, um 43% wahrscheinlicher an Hypertonie zu erkranken, als die, die sich in einem hohen Resilienzbereich bewegten.

Außerdem gab es einen Zusammenhang zwischen Stressanfälligkeit und Gewicht. Eine geringe Resilienz bedeutete fast immer ein höheres Körpergewicht.

Die Daten der schwedischen Männer wurden auch in Richtung Diabetes ausgewertet. Es wurden 34.008 Diabetesfälle diagnostiziert. Auch hier zeigte sich ein Zusammenhang. Geringe Resilienz ließ das Erkrankungsrisiko um durchschnittlich 51% ansteigen. Dieser Zusammenhang trat im übrigen unabhängig vom Körpergewicht auf.

05.02.2016/ Quelle: Heart, Diabetologia

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