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Depressionen durch fette Nahrung

Wie sehr Ernährung und Gesundheit zusammen gehören, machen uns Ärzte immer wieder klar. Studien belegen nun den direkten Einfluss, den das Essen und Trinken auf unser Gehirn nimmt. Insbesondere gehärtete Transfette und gesättigte Fettsäuren können das Risiko enorm erhöhen, an Depressionen zu erkranken.
 
Transfette und gesättigte Fettsäuren sind ungesund, das zeigen Untersuchungen immer wieder. Diese industriell hergestellten Fette finden wir in Kartoffelchips, Pommes frites, Pizza, Kuchenmischungen, Schoko- und Müsliriegeln, Toastbrot, Kräckern, Salatcroutons, Fertig- und Bratensaucen, Sonnenblumenmargarine sowie Keksen. Die Gefahr der Transfette liegt darin, das sie das die Arterien verkalkende LDL-Cholesterin steigern und gleichzeitig das vor Arteriosklerose schützende HDL-Cholesterin senken.
 
Spanische Wissenschaftler haben zwischen 1999 und 2010 die Ernährung von 12.059 Studenten im Alter von 37,5 Jahren unter die Lupe genommen. Während zu Beginn der Untersuchung niemand unter einer Depression litt, waren nach dem Beobachtungszeitraum von 6,1 Jahren 657 neu an einer Depression erkrankt. Dabei stellte sich ein deutlicher Zusammenhang heraus, welche Mengen an Transfetten und ungesättigten Fettsäuren die Studenten gegessen hatten und wie hoch das Risiko war, an einer Depression zu erkranken. Die Studenten, die das meiste ungesunde Fett verzehrt hatten, trugen auch das höchste Risiko für eine Depression. Und dieses Risiko lag um 48% höher als bei denjenigen, die die geringsten Mengen Fett zu sich genommen hatten.


Berliner Ärzteblatt  28.01.11/ Quelle: Sánchez-Villegas A, Verberne L, De Irala J, Ruíz-Canela M, Toledo E, et al. (2011) Dietary Fat Intake and the Risk of Depression: The SUN Project. PLoS ONE 6(1): e16268. doi:10.1371/journal.pone.0016268
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